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Biathlon-WM: Svendsen siegt, Deutsche laufen hinterher

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Svendsen siegt, Deutsche laufen hinterher

14.03.2011, 12:53 Uhr | sid, dpa, dpa, sid

Biathlon-WM: Svendsen siegt, Deutsche laufen hinterher. Derzeit stärkster deutscher Biathlet: Arnd Peiffer (Foto: Reuters)

Derzeit stärkster deutscher Biathlet: Arnd Peiffer (Foto: Reuters) (Quelle: Reuters)

Keine Medaille für die deutschen Biathlon-Herren: Im Massenstartrennen bei der Biathlon-WM in Chanty-Mansijsk kam Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer mit drei Schießfehlern als bester Deutscher auf Rang acht. Gold sicherte sich der Norweger Emil Hegle Svendsen vor Olympiasieger Jewgeni Ustjugow aus Russland und dem Italiener Lukas Hofer. Einen Tag nach seiner enttäuschenden Leistung in der Staffel musste sich Michael Greis mit Rang 20 begnügen. Andreas Birnbacher wurde 16., Christoph Stephan landete auf Rang 24.

Auch wenn es diesmal nicht für den Sprung auf das Podest reichte, zog Peiffer ein positives Fazit. "Ich fahre mit einem guten Gefühl nach Hause. Der achte Platz war für mich ein würdiger Abschluss", sagte der Niedersachse, der mit seinem Sprint-Gold für die einzige Männer-Medaille in den vier Einzelrennen gesorgt hatte.

Zu viele Schießfehler bei den Deutschen

Wie schon in der Staffel, wo Greis mit drei Strafrunden sein Team aus den Medaillen schoss, verspielte das deutsche Quartett auch in dem elektrisierenden Massenstartrennen seine Chancen am Schießstand. Peiffer musste wie Birnbacher drei Extrarunden drehen, bei Greis und Stephan waren es gar vier. "Ich hatte beim ersten Schießen ein schlechtes Gefühl. Die zwei Fehler haben mich gleich weit zurückgeworfen", analysierte Peiffer.

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Greis auf Platz sieben

Der Einzelwettbewerb in Chanty Mansijsk endet für die Deutschen ohne Medaille. Video

Während die Deutschen fast von Beginn an geschlossen der Spitze hinterherjagten, entwickelte sich vorne ein spannendes Rennen. Bis zum letzten Schießen hatte der norwegische Überflieger Tarjei Bö noch die Chance, WM-Geschichte zu schreiben. Bei einem erneuten Sprung aufs Podest wäre er der erste Biathlet gewesen, der bei einer WM in allen sechs Disziplinen eine Medaille geholt hätte. Doch im finalen Anschlag zielte der erst 22-Jährige, der schon in seiner ersten Saison bei den Top-Athleten den Weltcup-Gesamtsieg vor Augen hat, zweimal daneben und war raus. Aber auch so ist Bö mit drei goldenen und zwei bronzenen Plaketten der dominierende Athlet dieser WM.

Svendsen überholt Ustjugow am letzten Anstieg

Die diesmal volle Biathlon-Arena entwickelte sich zum Tollhaus, als Ustjugow als Führender in die Schlussrunde ging. Doch der Vorsprung war zu knapp. Denn mit einem unwiderstehlichen Angriff am letzten Berg fing der laufstärkere Svendsen den frenetisch angefeuerten Russen noch ab und sicherte sich sein erstes Einzel-Gold in Sibirien.

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