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Magdalena Neuner verschenkt Sieg der Biathlon-Staffel

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Neuners Strafrunden kosten deutschen Sieg

05.01.2012, 08:30 Uhr

Magdalena Neuner verschenkt Sieg der Biathlon-Staffel. Magdalena Neuner beim Schießen. (Quelle: dapd)

Magdalena Neuner beim Schießen. (Quelle: dapd)

Das ging daneben: 56 Tage vor dem ersten Rennen bei der Heim-WM haben vier Strafrunden von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner den Weltcup-Sieg der deutschen Biathlon-Staffel in Oberhof verhindert.

"Ich hatte ein gutes Gefühl und dachte immer, warum fallen die Scheiben nicht. Am Ende habe ich dann resigniert", ließ die total enttäuschte Neuner über den Pressesprecher des Skiverbandes ausrichten.

"Davon geht die Welt nicht unter"

Die Doppel-Olympiasiegerin hatte beim ersten Rennen im neuen Jahr einen Blackout beim letzten Schießen. Als Führende an den Schießstand gelaufen, ließ sie Scheibe um Scheibe stehen. Auf Sieger Russland hatte das deutsche Quartett mit Andrea Henkel, Tina Bachmann, Sabrina Buchholz und Neuner am Ende 1:49,4 Minuten Rückstand. 19.000 Zuschauer in der Rennsteig-Arena waren geschockt. "Das passiert selbst so einer Weltklasse-Athletin. Aber davon geht die Welt nicht unter", sagte Buchholz, die ein glänzendes Rennen gelaufen war.

Henkel übergibt als Zweite

In der vergangenen Nacht waren 30 LKW-Ladungen Schnee auf der Strecke aufgebracht worden, die Loipe war in einem guten Zustand. "Die Bedingungen sind auf jeden Fall nicht einfach", sagte Olympiasiegerin Kati Wilhelm, die nach ihrer Baby-Pause im ARD-Fernsehen wieder als TV-Expertin auftrat.

Andrea Henkel, die ganz in der Nähe des Stadions wohnt, meisterte ihre Aufgabe mit ihrer ganzen Erfahrung. Im Stehendschießen traf die Doppel-Olympiasiegerin von Salt Lake City erst mit dem letzten Nachlader, vermied so die Strafrunde. "Drei Nachlader waren zu viel. Vielleicht war ich mir meiner Sache zu sicher", sagte die 34-Jährige. Sie übergab mit einem Rückstand von 28,8 Sekunden auf Vize-Weltmeister Frankreich als Zweite an Tina Bachmann.

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Bachmann bleibt cool

Bachmann legte am Schießstand zunächst eine Nullnummer hin, musste dann stehend zweimal nachladen und lief knapp hinter der Slowakin los. Später dann in der Loipe stürzten beide Biathletinnen. "Wir haben uns mit den Schuhschnalle verhakt. Das war eine Schrecksekunde, aber Gott sei Dank ist nichts weiter passiert", sagte Bachmann. Die Vize-Weltmeisterin im Einzel übergab mit 12,2 Sekunden Vorsprung an Sabrina Buchholz.

Und die blieb cool. Buchholz behielt die Nerven und hielt die Russin Olga Saizewa, die auf Platz zwei gelaufen war, in Schach. Dann kam Neuner - und zunächst sah es so aus wie bei der Weltmeisterschaft 2011 in Sibirien, als sie dem Team den Titel mit einer fulminanten Schlussrunde gerettet hatte. Doch dann kam die Ernüchterung beim letzten Schießen.

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