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Biathlon: Arnd P

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Wut nach dem Favoritensterben bei der Windlotterie von Nove Mesto

15.01.2012, 11:47 Uhr | sid

Biathlon: Arnd P. Arnd Peiffer hatte im tschechischen Nove Mesto nicht nur mit starkem Schneefall zu kämpfen. Auch der Wind machte dem Biathleten beim Schießen einen Strich durch die Rechnung. (Quelle: dpa)

Arnd Peiffer hatte im tschechischen Nove Mesto nicht nur mit starkem Schneefall zu kämpfen. Auch der Wind machte dem Biathleten beim Schießen einen Strich durch die Rechnung. (Quelle: dpa)

Nach dem Biathlon-Rennen im tschechischen Nove Mesto hat Sprintweltmeister Arnd Peiffer den Weltverband IBU für fehlendes Fingerspitzengefühl scharf kritisiert. Trotz immer wieder stark aufkommender Böen am Schießstand und heftigen Schneefällen wurde das Rennen nicht abgesagt. "Die IBU bricht sowieso nie ein Rennen ab, da kann es so unfair sein, wie es will. Hauptsache, das Rennen findet statt. Alles andere ist denen wurscht. Irgendwer freut sich schon, denn irgendwer gewinnt sowieso", ärgerte sich der Biathlet.

Durch die vermeintlich irregulären Bedingungen, die von der IBU nicht als solche bewertet worden waren, landeten einige Favoriten nicht auf den vorderen Rängen.

Peiffer vergibt den Sieg

"Die IBU ist da irgendwie immer so ein bisschen ohnmächtig. Da fehlt ihnen einfach der Schneid, um eine Entscheidung zu treffen", sagte Peiffer. Der 24-Jährige selbst lag auf seiner Paradestrecke in Führung, vergab durch drei Fehler bei starkem Wind im Stehendschießen den möglichen Sieg und landete nur auf Rang 14. Dass sich in naher Zukunft etwas an der Situation ändert, glaubt Peiffer nicht: "Es gibt immer welche, die dafür sind, die Rennen durchzuziehen, weil sie davon profitieren. Deswegen wird es so bleiben."

Windanfälliger Schießstand

Der Schießstand der WM-Anlage des nächsten Jahres im Herzen Tschechiens erwies sich bei der Generalprobe zudem als äußerst windanfällig. "Es war sehr auffällig, dass immer zur Mittagszeit der Wind extrem rein kam", sagte Mixed-Staffel-Weltmeister Simon Schempp: "So sind es einfach unfaire Bedingungen. Bei der WM sollte es besser sein und einen verdienten Sieger geben." Eine Lösung für das Problem gibt es bislang nicht.

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