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Magdalena Neuner schießt auf die falschen Scheiben

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Magdalena Neuner besiegt sich selbst

15.01.2012, 14:26 Uhr | dapd, sid

Magdalena Neuner schießt auf die falschen Scheiben. Magdalena Neuner schreit ihren Ärger heraus. (Quelle: dpa)

Magdalena Neuner schreit ihren Ärger heraus. (Quelle: dpa)

Ein riesiges Missgeschick am Schießstand hat Biathlon-Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner einen weiteren Weltcup-Sieg gekostet. Die 24-Jährige schoss im Jagdrennen von Nove Mesto beim ersten Stehendanschlag viermal auf die Scheiben des Nachbarstandes und musste deshalb viermal in die Strafrunde.

Besonders ärgerlich: Neuner hatte alle Scheiben getroffen, nur eben die falschen. "Ich war total konzentriert und fokussiert, was grundsätzlich richtig ist. Aber es waren eben die falschen Scheiben. Das ist mir noch nie passiert und richtig ärgerlich", klagte sie später.

Tränen der Enttäuschung

In Führung liegend fiel sie nach dem dritten Schießen auf Platz sechs zurück und musste zum Schluss einer kräftezehrenden Aufholjagd mit weiteren Schießfehlern Tribut zollen. Sie wurde Siebte. Neuner behält dennoch das gelbe Trikot der Gesamtweltcup-Führenden.

Nach ihrem peinlichen Blackout am Schießstand flossen die Tränen. Kaum im Ziel, verließ die Rekordweltmeisterin kopfschüttelnd das Stadion und flüchtete wortlos in die Kabine, stellte sich dann aber doch den Journalisten. "Ich musste erstmal kurz heulen, ich geb's ehrlich zu", sagte Neuner.

"Da ist man machtlos als Trainer"

Entsetzt hatte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig das Missgeschick verfolgt. "Ich habe es nach dem zweiten Schuss gemerkt. Da ist man machtlos als Trainer. Das ist sehr ärgerlich, sie hat sauber geschossen", bedauerte Hönig. Eingreifen durfte er allerdings nicht.

Ihren zweiten Weltcup-Sieg sicherte sich die norwegische Olympiasiegerin Tora Berger vor der Schwedin Helena Ekholm. Dritte wurde die Französin Marie Laure Brunet. Andrea Henkel lief als zweitbeste Deutsche auf Platz acht, 2,4 Sekunden hinter Neuner. Für ein ordentliches deutsches Ergebnis zum Abschluss des Weltcups von Nove Mesto sorgte auch Miriam Gössner auf Platz elf. Tina Bachmann wurde 29.

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