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Biathlon-WM: DSV-Skijäger erneut chancenlos

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Wintersport - Biathlon-WM  

Deutsche Biathleten erneut chancenlos

05.03.2012, 12:00 Uhr | sid, dpa

Biathlon-WM: DSV-Skijäger erneut chancenlos. Arnd Peiffer landete nur auf Rang 17. (Quelle: dpa)

Arnd Peiffer landete nur auf Rang 17. (Quelle: dpa)

Erneut gingen Deutschlands Biathleten bei der Medaillenjagd leer aus. Im Verfolgungs-Rennen über 12,5 Kilometer bei der Biathlon-WM in Ruhpolding waren die DSV-Skijäger erneut chancenlos. Der Sieg ging an Martin Fourcade aus Frankreich. Der Sprint-Weltmeister setzte sich trotz dreier Schießfehler knapp vor dem Schweden Carl Johan Bergman und Russen Anton Schipulin durch und verteidigte somit seinen Titel von 2011.

Die deutschen Skijäger gingen nach der enttäuschenden Vorstellung leer aus. Bester war Simon Schempp als Neunter. Er hatte bereits 1:06,7 Minuten Rückstand.

Enttäuschendes Ergebnis für deutsche Herren

Andreas Birnbacher wurde Zwölfter. Der entthronte Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer kam auf Rang 17. Turin-Olympiasieger Michael Greis beendete das Rennen auf Rang 23. WM-Debütant Florian Graf kam auf Rang 38. Schempp war trotz seines neunten Platzes guter Laune: "Heute ging es deutlich besser als gestern. Die zwei Fehler im Schießen waren ärgerlich, aber mit dem neunten Platz kann ich zufrieden sein."

Birnbacher: "Wir greifen wieder an"

Auch Birnbacher sah nach dem Rennen keinen Grund, Trübsal zu blasen. "Heute war es schon wieder besser, ich hatte super Material. Ärgerlich war, dass ich immer die letzten Schüsse daneben gesetzt habe", sagte er: "Im Einzel greifen wir wieder an."

"Ein Rennen auf Augenhöhe"

Auch Männer-Trainer Mark Kirchner war im Gegensatz zum Sprintrennen mit seinen Schützlingen zufrieden: "Es konnte nur um Schadensbegrenzung gehen. Fürs Podest wäre die Null notwendig gewesen. Wir wollten für den Kopf ein gutes Rennen machen. Das haben wir geschafft, es war ein Rennen auf Augenhöhe."

DSV-Sportdirektor Thomas Pfüller hatte indes eine andere Sicht der Dinge. "Mit dem Resultat können wir nicht zufrieden sein", sagte er, betonte aber auch: "Noch kommt keine Hektik auf."

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