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Biathlon: Olympia-Sieger Rösch nicht mehr für Deutschland

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Michael Rösch sucht nach neuer Nation

11.09.2012, 19:20 Uhr | dpa

Biathlon: Olympia-Sieger Rösch nicht mehr für Deutschland. Neue Herausforderung: Michael Rösch könnte künftig für Belgien starten. (Quelle: imago)

Neue Herausforderung: Michael Rösch könnte künftig für Belgien starten. (Quelle: imago)

Michael Rösch will im bevorstehenden Winter nicht mehr für die deutsche Biathlon-Nationalmannschaft starten. Das gab der 29-Jährige bekannt. Der Skijäger hat den Deutschen Skiverband (DSV) und seine bisherigen Mannschafts-Kollegen bereits vor einigen Wochen von dem Wechselwunsch informiert.

"Natürlich bedauern wir die Entscheidung von Michael Rösch. Aber wir akzeptieren auch, wenn er nun einen neuen Weg wählt" sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang. Der DSV hat dem Staffel-Olympiasieger mit Wirkung vom 1. September die Freigabe für eine andere Nation erteilt.

"Die Idee hat mich gereizt"

"Ich habe in den letzten Jahren vom Skiverband viel Unterstützung erfahren und bin dafür sehr dankbar. Deshalb gehe ich auch überhaupt nicht im Groll. Mein einziger Beweggrund für diese Entscheidung ist meine sportliche Perspektive. Die Idee, eine neue Nation zu suchen, hat mich sehr gereizt und hat bereits sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Ich will im kommenden Winter unbedingt wieder im Weltcup und bei den Weltmeisterschaften starten", erklärte Rösch.

Eine endgültige Entscheidung, für welches Land er künftig starten wird, steht nach Auskunft des Biathleten noch aus. Insidern zufolge kommt dafür Belgien in Betracht.

Weltcup und Olympia als Ziele

Der Sachse gehörte 2006 in Turin zur deutschen Gold-Staffel. Seine letzte internationale Medaille gewann der Athlet als WM-Dritter mit der deutschen Staffel 2009 in Östersund. In den Jahren danach stieg er erst in den zweitrangigen IBU-Cup und danach sogar in den Deutschland-Cup ab.

Nach einigen gesundheitlichen und privaten Rückschlägen erkämpfte sich Rösch in der Saison 2011/12 wieder Weltcup-Starts und erfüllte die Norm für die WM in Ruhpolding. Wegen Formschwäche nach gesundheitlichen Problemen sagte er die Teilnahme an den letzten Nominierungs-Rennen für die Titelkämpfe jedoch ab.

Seit diesem Frühjahr hat Rösch kontinuierlich trainieren können. "Ich fühle mich gut in Schuss, bin topfit", erklärte der Bundespolizist. Sein Ziel für die kommenden Jahre sind wieder gute Ergebnisse im Weltcup und die Qualifikation für seine zweiten Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.

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