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Biathlon Ruhpolding 2013: Deutsche Staffel verpasst Podestplatz

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Neun Nachlader sind zu viel

09.01.2013, 19:57 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Biathlon Ruhpolding 2013: Deutsche Staffel verpasst Podestplatz . Andrea Henkel beim Staffelwettbewerb in Ruhpolding (Quelle: dpa)

Andrea Henkel beim Staffelwettbewerb in Ruhpolding (Quelle: dpa)

Zum Auftakt des Heimweltcups in Ruhpolding haben die deutschen Biathletinnen mit der Staffel einen Podestplatz verpasst. Zehn Monate nach der grandiosen Heim-WM mit Team-Gold am selben Ort mussten sich Nadine Horchler, Miriam Gössner, Tina Bachmann und Andrea Henkel über 4 x 6 Kilometer mit Platz vier begnügen. Das Quartett leistete sich vor 11.000 Zuschauern insgesamt neun Nachlader.

Zu den drittplatzierten Tschechinnen fehlten den Deutschen unter den Augen von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner, die erstmals nach ihrem Rücktritt als Zuschauerin an der Strecke stand, am Ende 3,6 Sekunden. Den Sieg sicherte sich Norwegen überlegen vor Russland. 2012 gewannen Gössner, Bachmann und Henkel zusammen mit Neuner in Ruhpolding den WM-Titel.

Magazin rastet nicht ein

Die erstmals als Startläuferin eingesetzte Horchler brauchte beim zweiten Anschlag lange am Schießstand und ließ Zeit liegen. "Das Magazin ist nicht eingerastet. Das ist ärgerlich", sagte die 26-Jährige. Sie übergab nur als 16. mit einem Rückstand von 41,1 Sekunden auf Gössner.

Doch die zweimalige Saisonsiegerin gab erneut Gas, nach dem ersten Schießen hatte sie schon 17 Sekunden auf die Spitze gut gemacht. Zudem zeigte Gössner, die zuletzt in Oberhof gleich zehn Mal in die Strafrunde musste, eine ganz starke Vorstellung mit ihrem Gewehr. Lediglich eine Extra-Patrone benötigte sie. Gössner flog in ihrer unnachahmlichen Manier an den Konkurrentinnen vorbei und übernahm die Führung.


Bachmann mit Nähmaschine

Den schwächsten Eindruck hinterließ Bachmann. "Stehend hatte ich eine brutale Nähmaschine und das Laufen ging gar nicht", resümierte sie enttäuscht. Henkel, nach ihrem Grippe-Aussetzer in Oberhof wieder als Schlussläuferin eingesetzt, vergab durch zwei Nachlader im entscheidenden Schießen Rang drei.

"Den vierten Platz müssen wir so akzeptieren", sagte Frauentrainer Gerald Hönig: "Uns ist es nicht gelungen, die Konstanz am Schießstand nachzuweisen. Wir sind momentan in der Staffel nicht ausgeglichen genug besetzt, um mit den Spitzenmannschaften mitzuhalten."

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