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Biathlon-WM 2013: Miriam Gössner tut Staffel-Debakel "total leid"

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Deutsche Mixed-Staffel so schlecht wie noch nie

08.02.2013, 07:27 Uhr | dpa, sid

Biathlon-WM 2013: Miriam Gössner tut Staffel-Debakel "total leid". Miriam Gössner (Quelle: dpa)

Miriam Gössner hat mal wieder Probleme beim Schießen. (Quelle: dpa)

So hatten sich die deutschen Biathleten den Auftakt bei der WM im tschechischen Nove Mesto sicherlich nicht vorgestellt: Die Mixed-Staffel hat die erhoffte Medaille klar verpasst. Das Quartett mit Andrea Henkel, Miriam Gössner, Simon Schempp und Andreas Birnbacher kam nur auf Platz 13 - die bisher schlechteste Mixed-Platzierung bei einer WM.

Keiner der deutschen Athleten blieb am Schießstand fehlerfrei. Gössner musste beim Stehendanschlag sogar in die Strafrunde, nachdem sie nach drei Nachladern immer noch eine Scheibe stehen gelassen hatte. Die Deutschen leisteten sich insgesamt zehn Nachlader.

Norwegen holt erneut den Titel

Im Ziel hatte das deutsche Quartett, im Vorjahr noch WM-Dritter, 2:40,7 Minuten Rückstand auf den erfolgreichen Titelverteidiger Norwegen. Das Quartett Tora Berger, Synnoeve Solemdal, Tarjei Boe und Emil Hegle Svendsen verwies Frankreich und Gastgeber Tschechien auf die Plätze.

Birnbacher: "Was soll man da sagen? So bitter!"

Bei der Mixed-Staffel herrscht nach dem enttäuschenden Abschneiden Ernüchterung.

Ernüchterung bei Mixed-Staffel nach enttäuschendem Abschneiden.


"Ich kann mir wirklich nicht erklären, was los war. Es tut mir total leid für die ganze Mannschaft. Ich habe mich eigentlich total gut gefühlt. Es hat einfach überhaupt nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte", sagte Gössner. Doch es war nicht alleine ihre Leistung, die dafür sorgte, dass Deutschland zum ersten Mal seit fünf Jahren ohne WM-Medaille blieb.

Henkel ärgert sich über Schießfehler

Doppel-Olympiasiegerin Henkel hatte sich zum Auftakt bei ihren beiden Schießeinlagen jeweils einen Nachlader geleistet. "Liegend war es der letzte Schuss, das war nicht notwendig. Darüber ärgere ich mich. Ich hatte läuferisch aber schon schlechtere Runden in diesem Jahr", sagte die achtmalige Weltmeisterin. Henkel übergab mit 42,1 Sekunden Rückstand hinter der norwegischen Gesamtweltcup-Führenden Tora Berger auf Gössner.

Die 22-Jährige zeigte auf der Strecke nicht ihre ganze Stärke, musste im Liegendschießen ebenfalls eine Extrapatrone nutzen und verlor nach Problemen beim Einlegen der Munition weiter an Boden. Gössners Erklärung: "Meine Finger waren so kalt." Ganz bitter wurde es beim Stehendschießen: Drei Nachladepatronen reichten bei guten äußeren Bedingungen nicht aus - Gössner musste in die Strafrunde. In der Loipe verlor sie zudem mehr als 30 Sekunden auf die Spitze. "Ich mache mir noch keine Sorgen um meine Form. Schauen wir mal, ob es im Sprint besser funktioniert", sagte die Staffel-Weltmeisterin.

Auch Schempp und Birnbacher können Rückstand nicht reduzieren

Mit 1:36,4 Minuten Rückstand ging Schempp in die Loipe. Auch der 24-Jährige musste einmal nachladen. Schier aussichtlos ging Schlussläufer Birnbacher auf seine beiden Runden. Der Rückstand auf die Spitze betrug bereits mehr als zwei Minuten. Der 31-Jährige konnte ebenfalls nicht überzeugen und brauchte drei Nachlader.

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Nach einem Ruhetag wird die erste Biathlon-WM in Tschechien am Samstag mit den beiden Sprintrennen fortgesetzt, am Sonntag steht bei den Frauen und Männern die Verfolgung auf dem Programm.

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