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Biathlon-WM: Lesser bei Svendsen-Sieg bester Deutscher

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Lesser bei Svendsen-Sieg bester Deutscher

09.02.2013, 15:51 Uhr | dpa, sid

Biathlon-WM: Lesser bei Svendsen-Sieg bester Deutscher. Bester Deutscher: Erik Lesser landet beim WM-Sprint auf Rang zwölf. (Quelle: dpa)

Bester Deutscher: Erik Lesser landet beim WM-Sprint auf Rang zwölf. (Quelle: dpa)

Die deutschen Skijäger haben zum Auftakt der Einzelwettbewerbe bei der Biathlon-WM im tschechischen Nove Mesto enttäuscht und die Medaillen klar verpasst. Zwei Tage nach dem Debakel mit der Mixedstaffel (13. Rang) belegte Erik Lesser im Sprint über 10 Kilometer als bester Deutscher den zwölften Platz. Im Ziel hatte der 24-Jährige nach einem Schießfehler 49,4 Sekunden Rückstand auf den norwegischen Sieger Emil Hegle Svendsen (23:25,1 Minuten/1), der nach dem Triumph in der Mixedstaffel seine zweite Goldmedaille holte.

Silber ging an den Gesamtweltcup-Führenden Martin Fourcade (+8,1/1) aus Frankreich, Bronze an den fehlerfreien Slowenen Jakov Fak (+11,2).

Bei Lesser geht die Konzentration flöten

"Heute lief es am Anfang perfekt. Ich bin rausgekommen, und vor mir war Emil Hegle Svendsen. Da dachte ich: So ein Glück", sagte Lesser im Ziel: "Da wollte ich dann dranbleiben. Schade ist natürlich der letzte Stehendfehler. Das hat sich nach dem dritten Schuss angedeutet, da habe ich ein bisschen was im Anschlag verändert. Dann ist mir am Ende die Konzentration flöten gegangen. Im Training hätte ich die Stöcke sonstwo hingeschmissen."

Der Biathlet zieht nach dem Sprint ein positives Fazit.


Lesser war nach einer fehlerfreien ersten Schießeinlage aussichtsreich zum zweiten Anschlag gekommen. Dort verfehlte aber ausgerechnet der letzte Schuss sein Ziel und Lesser somit eine mögliche Top-Platzierung.

Birnbacher hinter seinen Möglichkeiten

Mit Blick auf die bislang enttäuschende Saison verlief das Rennen für Arnd Peiffer (+1:08,1 Minuten zurück/1 Schießfehler) besser als erwartet. Der frühere Sprintweltmeister war auf Rang 16 zweitbester Deutscher. Deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück blieben Andreas Birnbacher (23./1:24,7) und Simon Schempp (28./1:36,2); beide leisteten sich zwei Schießfehler. Damit verpassten die DSV-Skijäger auch eine gute Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen über 12,5 Kilometer.

"Man muss realistisch sein, dass nicht mehr allzu viel drin ist. Es gilt jetzt, in die Wettkämpfe reinzukommen und noch was Besseres rauszuholen", sagte ein enttäuschter Birnbacher.

 
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