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Chefcoach Müssiggang: Weiter um Medaillen kämpfen

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Chefcoach Müssiggang: Weiter um Medaillen kämpfen

11.02.2013, 14:25 Uhr | dpa

Chefcoach Müssiggang: Weiter um Medaillen kämpfen. Uwe Müssiggang will die Medaillen nicht abschreiben.

Uwe Müssiggang will die Medaillen nicht abschreiben. (Quelle: dpa)

Nove Mesto (dpa) - Nach der Medaillen-Nullnummer zur Halbzeit bei der Weltmeisterschaft in Nove Mesto haben die deutschen Biathleten ihr Ziel korrigiert. "Wir wollen am Start stehen mit Athleten, die von sich aus sagen: Ich möchte um die Medaillen kämpfen. Ob es dann eine wird oder fünf oder sechs, das ist egal", sagte Chefbundestrainer Uwe Müssiggang am Montag in Nove Mesto. Vor den Titelkämpfen in Tschechien hatte die Sportführung "fünf bis sechs Medaillen" als Ziel ausgegeben.

Man habe keine Magdalena Neuner mehr, die sagt: "Ich möchte sechs Medaillen in Ruhpolding holen", ergänzte Müssiggang. "Im Moment haben wir Athleten, die in dieser Deutlichkeit und Klarheit nicht sagen können: Ich möchte zwei oder drei oder vier Medaillen holen bei dieser WM", meinte der Chefcoach.

Allerdings sei Miriam Gössner genau wie Andrea Henkel oder wie der eine oder andere der Männer in der Lage, in den nächsten Rennen noch in den Medaillenkampf einzugreifen. "Das muss immer das Ziel sein. Das muss und wird auch in Zukunft das Ziel sein. Uns interessiert vor allem die Herangehensweise der Athleten", sagte Müssiggang. Bei den Männern müsse man allerdings auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

Für Bundestrainer Fritz Fischer hat die bisherige Medaillen-Nullnummer nicht nur schlechte Seiten. "Ich finde es gut, dass Biathlon solch eine Plattform hat, das in Deutschland gefragt wird: Was ist denn mit den Biathleten los", sagte der Olympiasieger. "Wir liegen in der Halbzeit 0:2 hinten", meinte der Männer-Coach. "Aber wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen."

"Wir sagen nicht, wir wollen jetzt unbedingt eine Medaille gewinnen. Wir sagen, schaut was ihr könnt. Und wenn ihr Eure Leistung abruft und das nötige Glück habt, dann ist immer noch eine Medaille möglich", sagte Fischer. "Schlimmer wäre, wenn wir soweit hinterher wären und sagen müssten: Eigentlich können wir heimfahren."

"Ich habe 2004 erlebt, 2005 erlebt, wo wie wir nicht so erfolgreich waren. Und dann gewinnen wir in Turin bei Olympia vier Goldmedaillen. Warum genau das so war, weiß ich bis heute noch nicht. Aber wir haben an Details konsequent weitergearbeitet." Und genau das werde man auch weiter tun. "Mein Lieblingsbeispiel ist der FC Bayern, die haben zwei Jahre super gespielt. Und keinen deutschen Meistertitel gewonnen. Und heuer spielen sie alle schwindlig."

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