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Biathlon: Ärger wegen der Olympia-Strecke

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Henkel: "Ich hatte in manchen Kurven etwas Angst"

11.03.2013, 11:22 Uhr | dpa

Biathlon: Ärger wegen der Olympia-Strecke. Andrea Henkel (Quelle: imago/Kosecki)

Andrea Henkel hat gehörigen Respekt vor der olympischen Biatlon-Strecke in Sotschi. (Quelle: Kosecki/imago)

Am Biathlon-Tempel von Sotschi scheiden sich die Geister. Baulich setzt das Mega-Stadion Laura neue und in dieser Dimension wohl nie wieder erreichbare Maßstäbe. Doch Gigantismus interessiert die Sportler beim Kampf um olympische Medaille nur wenig. Das viel Entscheidendere sind die Strecken: Und für die ernteten die russischen Olympia-Bauer massenhaft Kritik.

"Die Verantwortlichen müssen hier ganz sicher noch was machen. Im Einzel war ich der Einzige in unserem Team, der nicht gestürzt ist", mahnte der französische Weltcup-Gesamtsieger Martin Fourcade.

Henkel: "Ich hatte in manchen Kurven etwas Angst"

Tatsache ist: Die Loipen in den Bergen des Nordkaukasus sind wohl die anspruchsvollsten im Biathlon-Zirkus. "Ich wusste, dass sie schwer sind. Aber so schwer, das habe ich nicht erwartet", meinte Weißrusslands Star Darja Domratschewa nach dem Olympia-Test.

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Deutschlands Routinier Andrea Henkel gab zu bedenken: "Bei Olympia darf ja jeder starten. Nicht so gute Läufer sollte man vielleicht nicht auf diese Strecken lassen. Und selbst ich hatte in manchen Kurven etwas Angst."

Steile Abfahrten, enge Kurven

Natürlich braucht man bei Olympischen Spielen ein herausforderndes Profil. Doch die Russen haben in der Höhe von 1430 Metern übertrieben: Es geht fast nur bergauf, Ruhephasen gibt es so gut wie keine, die Abfahrten sind steil und schnell, die Kurven eng. Immer wieder gab es Stürze.

"Ich glaube nicht, dass wir solche Bilder gebrauchen können. Der Zuschauer vor dem Fernseher denkt nachher noch, können die nicht Ski fahren oder warum stürzen die so oft", meinte Damen-Coach Gerald Hönig.

Gössner sieht Vorteile für sich

Beim Weltcup am vergangenen Wochenende reagierten die Organisatoren und entschärften einige Passagen. Renndirektor Franz Berger erklärte, dass an den Strecken im Sommer noch gebaut wird: "Das Profil ist noch nicht so, wie wir es haben wollen."

Doch völlig ungelegen kommen die Strecken den Deutschen nicht. Denn sie spielen starken Läufern wie Miriam Gössner oder Andreas Birnbacher in die Karten. "Das ist genau mein Ding, hier kann ich meine Stärken ausspielen. Ich freue mich auf die Spiele", erklärte die dreimalige Saisonsiegerin Gössner. Sie und ihre Kollegen werden in der Olympia-Vorbereitung ihr Training auf das Streckenprofil anpassen. "Hier muss man viel aus den Beinen arbeiten, das kommt zum Beispiel Miri entgegen", sagte Chef-Trainer Uwe Müssiggang.

Auch die Männer wollen Vorbereitung anpassen

Auch die Männer werden sich gezielt auf das Streckenprofil vorbereiten. "Wir werden uns darauf einstellen und uns mit den Gegebenheiten auseinandersetzen. Wir werden uns hohe Ziele setzen und daran arbeiten", versprach Männer-Coach Mark Kirchner.

Der Olympiasieger kündigte zudem an, in der Olympia-Vorbereitung Änderungen vorzunehmen: "Wir werden an den Intensitäten und Umfängen etwas ändern, um gut gerüstet für die Olympia-Saison zu sein."

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