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Biathlon: Andreas Birnbacher schießt auf die falschen Scheiben

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Andreas Birnbacher trifft die falschen Scheiben

16.03.2013, 14:51 Uhr | dpa

Biathlon: Andreas Birnbacher schießt auf die falschen Scheiben. Andreas Birnbacher (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Andreas Birnbacher passiert am Schießstand ein folgenschweres Mißgeschick. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Was für ein bitteres Malheur: Obwohl Andreas Birnbacher im letzten Verfolgungsrennen der Saison alle 20 Scheiben abräumte, stand der routinierteste der deutschen Biathleten im verschneiten Chanty-Mansijsk nicht als Sieger auf dem Podest. Denn Birnbacher hatte beim dritten Schießen auf die falschen Scheiben gezielt.

Er setzte zwar alle Schüsse ins Schwarze, musste aber wegen des Crossfire fünf Strafrunden laufen und wurde beim Überraschungssieg des Österreichers Christoph Sumann mit einem Rückstand von 1:55,4 Minuten Rückstand am Ende nur 19. Für eine Strafrunde wird im allgemeinen eine Zeit von 25 Sekunden angesetzt. Das macht bei fünf "Ehrenrunden" 2:05 Minuten. Bester Deutscher war Arnd Peiffer (2 Fehler) als Achter direkt vor Florian Graf (4).

"Ich sehe wie Michal die Hand hebt und dachte: 'Scheiße'"

Enttäuscht schüttelte Birnbacher im Ziel den Kopf. Wenig später konnte er über das Missgeschick aber schon wieder schmunzeln. "Ich war voll auf Stand drei fokussiert, weil ich da angeschossen habe und auch beim ersten Schießen war", berichtete der zweimalige Saisonsieger. Doch zum dritten Schießen war er als Vierter gekommen, der Tscheche Michal Slesingr stand auf der dritten Bahn.

"Ich hatte dann fünf Treffer und dachte: Cool, null. Dann schaue ich vor und sehe wie Michal die Hand hebt und dachte: 'Scheiße, ich war auf vier'. Ich habe es dann gleich gemerkt und bin fünf Strafrunden gelaufen", erzählte Birnbacher.

Auch Neuner passierte schon das Missgeschick

So ein Crossfire kommt nicht so oft vor, doch Birnbacher ist in prominenter Gesellschaft. Auch Rekord-Weltmeisterin Magdalena Neuner passierte das schon. Beim Weltcup in Nove Mesto im Januar 2012 räumte Neuner in Führung liegend die falschen Scheiben komplett ab und vergab damit den sicheren Sieg. Hinterher vergoss sie Tränen.

Soweit war es bei Birnbacher nicht, aber die 3 wird wohl nicht mehr seine Glückszahl. "Viermal Null schießt man nicht allzu oft, ich hätte vorne mitlaufen können. Das ist Pech", meinte Birnbacher. Er will nun beim Saisonfinale im Massenstart wieder angreifen.

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