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Biathleten feiern und schauen nach vorn

15.07.2013, 09:58 Uhr | dpa

Biathleten feiern und schauen nach vorn. Miriam Gössner wechselte von der Biathlon-Strecke direkt in die Disco.

Miriam Gössner wechselte von der Biathlon-Strecke direkt in die Disco. (Quelle: dpa)

Chanty-Mansijsk (dpa) - Während der Saisonabschluss-Party im fernen Sibirien dachten die deutschen Biathleten mal nicht an Wettkämpfe und Podestplatzierungen. Nach dem Finale einer langen und anstrengenden Saison stand einfach nur der Spaß im Vordergrund.

Und auch auf der Disco-Tanzfläche machten die Skijäger traditionell eine gute Figur. "Singen wie Gabriela Soukalova kann ich nicht. Aber dafür tanzen", meinte Miriam Gössner, die immer für einen Spaß zu haben ist. Im vergangenen Jahr hatte sie sich beim Abschied ihrer Freundin Magdalena Neuner als Discjockey ausprobiert.

Erstmals nahmen auch Laura Dahlmeier und Evi Sachenbacher-Stehle an einer Biathlon-Schlussfeier teil. Die beiden waren zu den Hoffnungsträgerinnen im deutschen Lager avanciert und hatten gezeigt, dass dem Team mit Blick auf die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi weitere Alternativen zur Verfügung stehen.

Die 19-jährige Dahlmeier wurde innerhalb nur eines Monats zur Aufsteigerin. In ihren ersten acht Weltcuprennen schaffte die dreimalige Junioren-Weltmeisterin gleich sechsmal den Sprung in die Top Ten. "Sie ist im Kopf schon sehr stark. Den steigenden Druck nimmt sie im Moment sehr professionell auf. Wenn sie das weiter in den Griff kriegt, ist sie eine Athletin, die aus eigener Kraft das Podest im Fokus hat", sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang.

Lob gab es auch von Magdalena Neuner. "Sie ist wirklich eine coole Socke. Von ihr wird man noch viel hören", sagte die Rekord-Weltmeisterin im Interview dem Kölner "Express".

Auch Umsteigerin Sachenbacher-Stehle zeigte, dass mit ihr trotz des fortgeschrittenen Sportleralters von 32 Jahren zu rechnen ist. Die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin, die erst seit einem knappen Jahr mit dem Gewehr unterwegs ist, kommt mit dem Schießen immer besser zurecht. "Eine Verstärkung ist sie auf alle Fälle. Ich denke, dass vor allem die Trainer jetzt ziemlich froh sind, auch andere Athletinnen in der Hinterhand zu haben", sagte ARD-Fernsehexpertin Kati Wilhelm der Nachrichtenagentur dpa.

In der Saisonanalyse überwog auch bei Miriam Gössner und der WM-Zweiten Andrea Henkel das Positive. "Den größten Sprung in unseren Augen hat Miriam gemacht. Ihre konditionellen Fähigkeiten haben sich extrem gesteigert", analysierte Frauen-Coach Ricco Groß. Das Manko der dreimaligen Saisonsiegerin bleibt das Schießen. "Das bekomme ich bis Olympia in den Griff", versprach die Bayerin. Ihre Freundin Magdalena Neuner glaubt an die 22-Jährige: "Der Erwartungsdruck war enorm, doch sie hat das alles gut gemeistert."

Bei den Herren untermauerte Andreas Birnbacher mit zwei Saisonsiegen seine Stellung als Nummer eins. Zum Aufsteiger avancierte Erik Lesser, während Arnd Peiffer keinen Podestplatz schaffte und weit unter seinen Möglichkeiten blieb.

Die Saisonanalyse beinhaltet auch schon den Blick Richtung Olympia 2014 in Sotschi. Außer kleinen Feinjustierungen will man aber nicht alles über den Haufen werfen. "Wir haben ein gutes Grundkonzept, da wird sich nicht viel ändern. Wir werden aber darüber nachdenken, was das Richtige für jeden Einzelnen ist, wo man die individuellen Schwerpunkte setzt", sagte Müssiggang. Denn auch bei der Schlussfeier in Sotschi 2014 sollen die Biathleten Grund zum Feiern haben.

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