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Miriam Gössner: "Ich hätte im Rollstuhl landen können"

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Gössner: "Hätte im Rollstuhl landen können"

08.06.2013, 08:24 Uhr | sid

Miriam Gössner: "Ich hätte im Rollstuhl landen können". Nachdenklich: Miriam Gössner hat sich bei ihrem Unfall schwerer verletzt als vermutet. (Quelle: imago/Sven Simon)

Nachdenklich: Miriam Gössner hat sich bei ihrem Unfall schwerer verletzt als vermutet. (Quelle: imago/Sven Simon)

Miriam Gössner hat sich bei ihrem Radunfall Mitte Mai in Norwegen schwerer verletzt als bisher angenommen. "Es sind vier Wirbel gebrochen; und eine Bandscheibe ist ein bisserl kaputt gegangen", sagte die Biathletin. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin war bei einer Fahrradtour gestürzt, danach diagnostizierten die Ärzte zunächst drei angebrochene Lendenwirbel bei der 22-Jährigen.

"Es hätte wirklich schlimmer ausgehen können. Ich hätte auch im Rollstuhl landen können", sagte Gössner und fügte an: "So gesehen hatte ich wirklich viele Schutzengel."

Das große Ziel bleibt

Durch den Unfall wird sich die geplante Trainingspause für Gössner von sechs Wochen weiter verlängern, die Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi (7. bis 23. Februar) werden stark beeinträchtigt. "Die ersten zwei Wochen bin ich fast nur gelegen. Seit knapp zwei Wochen kann ich wieder gehen. Im August will ich wieder mit Laufen und Rollern anfangen. Mein großes Ziel ist, dass ich den November-Lehrgang in Norwegen ganz normal mit der Mannschaft mitmachen kann", sagte die 22-Jährigen, die bis mindestens Ende Juni ein Korsett tragen muss und intensiv behandelt wird.

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"Wenn es dann im Dezember noch nicht für Wettkämpfe reichen sollte, dann eben ab Januar", erklärte sie. Ein Start bei ihren zweiten Winterspielen sei für die dreimalige Weltcupsiegerin allerdings noch nicht gefährdet. "Sotschi ist das einzige, das in diesem Winter zählt. Bis dahin ist noch so viel Zeit. Da habe ich alle Chancen, wieder in Form zu kommen", sagte Gössner.

"Am Anfang nur geschrien"

An den Unfall hat die Biathletin kaum noch Erinnerung. "Ich weiß nur noch, dass es leicht bergab und um eine Kurve ging. Die Ärzte meinen, ich hätte mich über den Lenker überschlagen. Ansonsten wäre ich nicht so wuchtig auf dem Rücken und Steißbein gelandet", sagte Gössner, die anschließend starke Schmerzen hatte: "Anfangs war es sehr, sehr schlimm. Ich bin eigentlich schmerzunempfindlich. Aber die ersten zwei Stunden habe ich nur geschrien."

Die 22-Jährige ist weiterhin auf Schmerzmittel angewiesen, Folgeschäden hat die bayerische Frohnatur allerdings nicht zu befürchten. "Die Ärzte sagen, dass alles wieder gut wird. Die Heilungschancen sind sehr hoch", sagte Gössner. Psychisch sei es zwar nicht einfach, diesen Rückschlag wegzustecken, doch die Trainer mahnen die Medaillenhoffnung zur Geduld.

"Sie wissen, dass ich auf den Punkt wieder fit sein kann. Und insofern schenken sie mir ihr ganzes Vertrauen", sagte Gössner. 15 Minuten kann sie momentan nur auf dem Ergometer sitzen, viel Training ist noch nicht drin, während sich der Rest der deutschen Skijäger intensiv auf den Winter vorbereitet - doch es geht bergauf. "Mein Therapeut hat gemeint, dass wir das jetzt weiter steigern können", sagte sie.

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