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Biathlon: Olympiasieger Michael Rösch startet künftig für Belgien

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Olympiasieger wechselt  

Biathlet Rösch wird Belgier

06.11.2013, 18:19 Uhr | sid

Biathlon: Olympiasieger Michael Rösch startet künftig für Belgien. Blickrichtung Belgien: Michael Rösch startet künftig für das Nachbarland. (Quelle: imago/Camera4)

Blickrichtung Belgien: Michael Rösch startet künftig für das Nachbarland. (Quelle: imago/Camera4)

Das Hickhack ist beendet: Biathlet Michael Rösch wird im kommenden Winter erstmals für Belgien starten. Der Staffel-Olympiasieger von 2006 habe den Antrag auf die belgische Staatsbürgerschaft gestellt, teilte Röschs Management mit. "Mit ein bisschen Goodwill wird Michael noch in der ersten Saisonhälfte an den Start gehen. Wir haben schon viele Vorgespräche mit den entsprechenden Institutionen geführt", sagte Philippe Heck, der Generalsekretär des Belgischen Biathlonverbandes.

Der gebürtige Sachse hatte zuletzt keine Rolle mehr in den Planungen des Deutschen Skiverbandes (DSV) gespielt. "Die letzten Jahre sind für mich nicht wirklich glücklich gelaufen und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich was ändern muss. Nach einigen Sondierungsgesprächen hat sich bei mir die Meinung gefestigt, dass Belgien für mich die richtige Wahl ist", sagte Rösch.

Olympia 2018 im Blick

Der 30-Jährige hatte eigentlich schon bei der WM im vergangenen Februar für Belgien starten wollen. Damals war die Einbürgerung jedoch ins Stocken geraten. Nun steht einem Start von Rösch offenbar nichts mehr im Wege. "Wir möchten mit ihm eine Mannschaft aufbauen, die sich für den Staffelwettbewerb bei den Olympischen Winterspielen 2018 qualifizieren kann", sagte Manfred Langer, der Präsident des Belgischen Verbandes. Zudem solle Rösch Biathlon in Belgien "bekannter machen und nachhaltig etablieren."

Fehlende Perspektiven

Rösch hatte erstmals im September 2012 angekündigt, sich einem anderen Verband anschließen zu wollen. Der DSV plante deswegen nicht mehr mit dem zweimaligen Sieger eines Weltcup-Rennens. Grund für Röschs Weggang sei die fehlende Perspektive im starken deutschen Team gewesen.

Er schied bereits aus der Spitzensportförderung der Bundespolizei aus und verlor alle finanziellen Zuwendungen. Auf internationaler Ebene war Rösch im vergangenen Weltcup-Winter zum Zusehen gezwungen und musste eigenständig trainieren.

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