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Biathlon: Andrea Henkel und Co. verpassen Podestplatz in Östersund

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Durchwachsener Auftakt  

Henkel und Co. verpassen einen Podestplatz

28.11.2013, 16:56 Uhr | sid

Biathlon: Andrea Henkel und Co. verpassen Podestplatz in Östersund. Routinier im Team: Andrea Henkel fuhr in Östersund als beste Deutsche ins Ziel. (Quelle: imago/Digitalsport)

Andrea Henkel landet auf Rang zwölf. (Quelle: imago/Digitalsport)

Solide in der Loipe, aber zu schwach am Schießstand: Die deutschen Biathletinnen haben sich im ersten Einzelrennen der Olympia-Saison zu viele Fehlschüsse erlaubt und in Östersund das Podest klar verfehlt. Im wegen starker Winde von Mittwoch auf Donnerstag verschobenen Klassiker über 15 Kilometer lieferte Andrea Henkel mit drei Fehlern und dem zehnten Rang noch das beste deutsche Ergebnis. Den Sieg sicherte sich die Tschechin Gabriela Soukalova.

"Die zwei Fehler im Stehen waren wirklich nicht notwendig, das war schon ärgerlich. Aber ich habe mich auch auf der Strecke nicht ganz frisch gefühlt", sagte die 35-jährige Henkel, die ihre letzte Saison absolviert, im ZDF: "Ich hoffe aber, dass es im Sprint am Freitag wieder besser geht." Im Ziel betrug Henkels Rückstand nach insgesamt vier Schießeinlagen und fünf kräftezehrenden Runden 1:30,0 Minuten.

Hinter Soukalova, die ihren fünften Weltcup-Sieg feierte, belegten die Slowakin Anastasiya Kuzmina (+1,2 Sekunden zurück) und Marie-Laure Brunet (+16,2) aus Frankreich die weiteren Podiumsränge.

"Es war sehr glatt und spiegelig"

Zweitbeste Athletin des Deutschen Skiverbandes war Franziska Hildebrand (+ 1:39,8) auf dem 13. Rang. "Das war ein ordentliches Rennen", sagte die 26-Jährige, die wie auch die erfahrene Henkel mit dem Top-15-Resultat die halbe Olympianorm für die Winterspiele in Sotschi (7. bis 23. Februar 2014) erfüllte. "Es war nicht einfach, weil die Strecke an vielen Stellen durch den neuen Schnee sehr glatt und spiegelig war."

Wie so oft in Östersund hatte das Wetter auch am Mittwoch verrückt gespielt. Pünktlich zum eigentlichen Start brach ein Orkan über Zentralschweden herein. Umherfliegende Matten und abgeknickte Äste hätten einen Start zu einem unkalkulierbaren Wagnis gemacht. Die besseren Bedingungen am Donnerstag nutzte auch Youngster Laura Dahlmeier zu einem erfreulichen 14. Rang.

Gössner steigt erst später ein

"Mit dem Ergebnis können wir leben. Wir haben uns recht ordentlich verkauft, müssen die Kirche aber im Dorf lassen", sagte Frauentrainer Gerald Hönig, der noch auf Miriam Gössner verzichten musste. Bereits am Mittwoch hatte sich deren Traum von einem Comeback rund sechs Monate nach ihrem schweren Unfall zerschlagen. Die 23-Jährige, die in ihrer zweiten Heimat Norwegen mit dem Rad gestürzt war und dabei unter anderem mehrere Brüche an der Lendenwirbelsäule erlitten hatte, wird allerdings voraussichtlich im Sprint und im Massenstart zum Gewehr greifen.

"Die Distanz ist einfach zu lang. Wir wollen nichts überstürzen und Miri behutsam heranführen. In den Rennen über die kurze Distanz wird sie es aber wahrscheinlich probieren", sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang. Hönig hatte Gössners Trikot mit der Startnummer 90 im Wettkampf-Büro abgegeben und auf diese Weise den Verzicht bestätigt.

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