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Solider Start für Biathletinnen - Hönig: "Sind dabei"

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Biathlon-Weltcup Östersund  

Solider Start für Biathletinnen - Hönig: "Sind dabei"

28.11.2013, 17:49 Uhr | dpa

Solider Start für Biathletinnen - Hönig: "Sind dabei". Andrea Henkel wurde Zehnte zum Auftakt.

Andrea Henkel wurde Zehnte zum Auftakt. Foto: Pontus Lundahl. (Quelle: dpa)

Östersund (dpa) - Kein Podest, aber immerhin drei Top-15-Plätze gab es für die deutschen Biathletinnen beim Start in den Olympia-Winter.

"Ich denke mal, unser Auftakt war gar nicht so schlecht. Nach dem ersten Rennen können wir sagen, wir sind dabei", befand Damen-Bundestrainer Gerald Hönig nach dem ersten Weltcup-Einzel im über Nacht verschneiten Östersund. Beste deutsche Skijägerin beim Sieg von Gabriela Soukalova (Tschechien) vor Anastasiya Kuzmina (Slowakei) und Marie Laure Brunet (Frankreich) im Klassiker über die 15 Kilometer war Andrea Henkel als Zehnte.

"Für den Anfang war es okay, aber es geht schon noch besser", meinte die 35-Jährige. Glücklich war sie indes nicht. "Wenn die zwei unnötigen Fehler stehend nicht gekommen wären, dann wäre ich auch ganz anders drauf." Franziska Hildebrand beendete den Saisonauftakt im Einzel als 13., einen Platz dahinter landete Laura Dahlmeier.

Im Sprint-Wettbewerb am Freitag streben Henkel und dann fünf weitere deutsche Skijägerinnen den ersten Podestplatz an. "Wir können mit gesundem Optimismus in das Rennen gehen", sagte Hönig. Nach ihrer schweren Verletzung nach ihrem Fahrradunfall im Mai soll auch die noch geschonte Miriam Gössner über die 7,5 Kilometer dabei sein.

Langlauf-Olympiasieger Evi Sachenbacher-Stehle ist nach guter Laufleistung und Platz 25, aber fünf Strafminuten in dem schießlastigen Einzel-Wettbewerb im Sprint ebenfalls nicht chancenlos. "Stehend habe ich mich überhaupt nicht wohlgefühlt. Das war kein sicheres Schießen. Da bin ich zu hippelig und mache mir noch zuviel Gedanken", sagte die Umsteigerin, die unbedingt als Biathletin zu den Winterspielen nach Sotschi will.

Neben Andrea Henkel, die 1:30 Minuten hinter Soukalova zurück lag, schafften auch Hildebrand (1:39,8 Minuten zurück/2 Schießfehler) und Youngster Dahlmeier (1/1:41,5) die halbe Olympia-Norm. "Ich habe Probleme mit der Schienbeinmuskulatur, die verkrampft. Man möchte gerne schneller laufen, weiß, dass man es kann, kann es aber nicht abrufen", klagte Dahlmeier. Die ebenfalls im vergangenen Winter bei den Juniorinnen auftrumpfende Franziska Preuß landete nach fünf Schießfehlern bei ihrem Weltcup-Debüt auf Platz 44.

Während Dahlmeier und Preuß die sportliche Zukunft noch vor sich haben, bestreitet Andrea Henkel ihre letzte Saison. In dem nach einem Unwetter auf Donnerstag verlegten Einzel-Rennen ging gleich der erste Schuss daneben. "Da war ich zu früh am Abzug. Der ging plötzlich los und ich war noch gar nicht auf der Scheibe", sagte sie. Trotzdem war sie mit ihrem Auftritt am Schießstand insgesamt nicht unzufrieden, klagte aber über Probleme in der Loipe. "Wenn das nicht das Optimale ist, dann können wir uns auf die nächste Zeit freuen", meinte Hönig und hatte ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen.

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