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Biathlon: Miriam Gössner feiert Comeback

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Sechs Monate nach schwerem Unfall  

Miriam Gössner ist wieder da

29.11.2013, 19:29 Uhr | sid

Biathlon: Miriam Gössner feiert Comeback. Miriam Gössner, hier ein Archivbild, startet wieder im Weltcup. (Quelle: dpa)

Miriam Gössner, hier ein Archivbild, startet wieder im Weltcup. (Quelle: dpa)

Gewonnen hat Miriam Gössner nicht, wie eine Siegerin kann sich die Strahlefrau des deutschen Biathlons trotzdem fühlen. Sechs Monate nachdem sie sich bei einem schweren Sturz mit dem Fahrrad vier Rückenwirbel brach, hat die 23-Jährige beim Weltcup-Sprint von Östersund ein beachtliches Comeback gefeiert.

Über 7,5 Kilometer schoss sie zwar vier Fehler und hatte als 48. wie ihre Teamkolleginnen mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun. Aber das ist auch nicht wichtig: Ihr Ziel ist die Olympia-Teilnahme. "Ich bin einfach nur glücklich, dass ich wieder dabei bin", sagte Gössner.

Kein Podestplatz

Auch die anderen fünf deutschen Skijägerinnen verfehlten im zweiten Einzelrennen der neuen Weltcup-Saison den ersten Podestplatz für das deutsche Team. Beim Sieg der Norwegerin Ann-Kristin Flatland (0 Fehler) wurde Andrea Henkel 13. (1 Fehler/+ 55,5 Sekunden).

Franziska Hildebrand belegte Rang 23 (1 Fehler/+ 1:27,6 Minuten), Evi Sachenbacher-Stehle wurde 25. (2/1:29,5), Franziska Preuß 27.(2/1:33,7) und Laura Dahlmeier 31. (1/1:39,4),

Gössner bewies, dass es sich lohnt zu kämpfen. Unmittelbar nach ihrem Horror-Unfall konnte sie ihre Beine nicht mehr bewegen, sie war dem Rollstuhl gefühlt näher als dem Weltcup.

Durch die Reha gebissen

Danach quälte sie sich verbissen durch die Reha. Auch im Training in Östersund sah es in der Woche teilweise nicht so gut aus, Tränen flossen. Denn die Blondine hat jeden Tag Schmerzen.

"Für mich ist es schon ein kleines Wunder, dass ich jetzt schon wieder laufen kann", sagte Gössner, die mit Startnummer 1 das Rennen eröffnete: "Ich habe es schon ganz schön gemerkt. Es hat ziemlich arg wehgetan, so dass ich am Ende gar nicht mehr richtig in die Hocke gehen konnte. Aber das ist halt so. Ich bin wahnsinnig froh, dass ich überhaupt noch Sport machen kann. Eigentlich ist alles andere scheißegal."


Mehrere Tausend Schuss fehlen

Gössner fehlen wegen der dreimonatigen Zwangspause mehrere tausend Trainingsschuss und zahllose Kilometer. Druck machen ihr die Trainer mit Blick auf Sotschi aber nicht. "Sie bekommt von uns alle Zeit der Welt. Wichtig ist der Februar", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig.

Und dass mit Gössner zu rechnen ist, zeigte die Laufzeit. Sie war die schnellste Deutsche und in Schlagdistanz zur Konkurrenz: "Das sind Trainingswettkämpfe für mich, um wieder in Form zu kommen. Ich hoffe, dass es immer besser wird und ich ab Januar das zeigen kann, was ich gern zeigen möchte."

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