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Biathlon  

Biathleten hoffen auf den Durchbruch

08.12.2013, 15:15 Uhr | dpa

Biathleten hoffen auf den Durchbruch. Franziska Preuß war in der Verfolgung die beste deutsche Biathletin.

Franziska Preuß war in der Verfolgung die beste deutsche Biathletin. Foto: Barbara Gindl. (Quelle: dpa)

Hochfilzen (dpa) - Nach dem ersten Podestplatz sehen sich die deutschen Biathleten auf dem Weg nach Sotschi im Soll. Die Damen brachen in Hochfilzen mit Platz zwei in der Staffel den Bann und sicherten dem Team das erste Weltcup-Podium des Olympia-Winters.

Die Herren zeigten in der Verfolgung angeführt von Simon Schempp als Sechstem wie schon zuvor im Sprint eine tolle Teamleistung. So war auch das Fazit der Trainer nach der zweiten von neun Weltcup-Stationen verhalten optimistisch. "Man sieht, dass wir auf Schlagdistanz sind. Wir wissen aber auch, dass noch was fehlt", sagte Chef-Bundestrainer Uwe Müssigang. Damen-Coach Gerald Hönig versuchte gleich zu Saisonbeginn ansatzweise aufkommende Kritik im Keim zu ersticken: "Wir lassen deshalb keine Panik aufkommen, weil abgerechnet wird im Februar in Sotschi."

Schempp lag im verschneiten Pillerseetal bis zum letzten Schießen auf Erfolgskurs. Doch ausgerechnet den letzten seiner 20 Schuss setzte der 25-Jährige daneben. 11,3 Sekunden fehlten zum Podest. "Es war trotzdem ein super Rennen und ich bin voll zufrieden. Konditionell kann man noch nicht erwarten, dass ich bei 100 Prozent bin", resümierte der 25-Jährige, der nach einer Erkältung und Trainingsausfall erst jetzt in die Saison einsteigen konnte.

Nachdem die Deutschen im Sprint vier in die Top 12 gebracht hatten, liefen beim 27. Weltcupsieg des Franzosen Martin Fourcade mit Arnd Peiffer (2 Fehler) als Elftem, Daniel Böhm (0) auf Position 13, Andreas Birnbacher auf Rang 15 und Florian Graf (4) als 20. alle unter die besten 20. "Kompliment an die Burschen, das war eine tolle Leistung", sagte Männer-Bundestrainer Fritz Fischer. Da war die Enttäuschung mit Platz sechs in der Staffel fast schon vergessen.

Einen Tag nach der tollen Teamleistung hatten die Damen im Verfolger wie schon im Sprint nichts mit dem Rennausgang zu tun. Beste war die 19 Jahre junge Franziska Preuß, die als Zwölfte die halbe Olympia-Norm schaffte. "Ich habe nicht geglaubt, in dieser Saison soweit zu kommen, erst ins Weltcup-Team und nun die halbe Norm, toll", sagte sie und lächelte nach ihrem erst vierten Weltcupeinsatz sichtlich zufrieden in die Fernsehkameras. Laura Dahlmeier (3 Fehler) wurde 25., Andrea Henkel (2) 29., Franziska Hildebrand (3) 35. und Miriam Gössner (10) kam als 58. ins Ziel.

Als Gewinnerinnen des Damen-Teams darf sich neben Preuß vor allem Laura Dahlmeier fühlen. Die dreifache Junioren-Weltmeisterin war im Sprint als 15. beste Deutsche und erfüllte die Olympia-Norm - als Schlussläuferin führte sie dann die Staffel um Preuß, Henkel und Hildebrand aufs Podium. "Vor einem Jahr hätte ich nicht damit gerechnet, hier zu sein. Ich hoffe, dass es so weiter geht", sagte Dahlmeier.

Miriam Gössner fühlte sich nach ihrem schweren Radunfall im Mai mit mehreren Wirbelbrüchen ebenfalls auf dem richtigen Weg - trotz der sehr hohen Fehlerquote. "Heute weiß ich nicht, was los war", bekannte sie nach der Verfolgung und vergoss ein paar Tränen. Aber sie kämpft. "Es geht eigentlich Schritt für Schritt besser. Sotschi bleibt das große Ziel."

Auch die Männer strichen das Positive heraus. Schempp gelang gleich die Olympia-Norm und zeigte wie der aus dem zweitklassigen IBU-Cup ins Weltcupteam aufgerückte Böhm ansprechende Leistungen. "Wir müssen nicht geduckt in die nächsten Rennen gehen, sondern können uns mit breiter Brust präsentieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis einer von uns durchkommt", analysierte Peiffer.

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