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Biathlon: Miriam Gössners Schmerzen "gehen nicht weg"

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Bangen um Olympia  

Miriam Gössners Schmerzen "gehen nicht weg"

28.12.2013, 11:40 Uhr | sid

Biathlon: Miriam Gössners Schmerzen "gehen nicht weg". Miriam Gössner plagt sich mit den Folgen ihres Unfalls. (Quelle: imago/Sven Simon)

Miriam Gössner plagt sich mit den Folgen ihres Unfalls. (Quelle: Sven Simon/imago)

Miriam Gössner muss weiter um ihre Teilnahme an den olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi (7. bis 23. Februar) bangen. Die zweimalige Biathlon-Weltmeisterin leidet weiter unter starken Schmerzen.

"Die gehen nicht weg, das beschäftigt mich momentan", sagte die 23-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". "Wenn sie schlimm sind, gehe ich zum Physiotherapeuten. Wenn sie so richtig schlimm sind, will ich nur meine Ruhe haben. Aber ich bin zuversichtlich, dass es besser wird."

Gössner hat mit anhaltenden Rückenproblemen in Folge eines schweren Mountainbike-Unfalls im Frühjahr zu kämpfen. Zuletzt hatte sie auf eine Teilnahme an den Weltcups in Le Grand-Bornand verzichtet.

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Olympia-Qualifikation noch nicht geschafft

Noch bleiben Gössner drei Wettkämpfe, um die Qualifikationsnorm für die Winterspiele zu erfüllen. Eine genaue Prognose wagt die dreimalige Weltcupsiegerin aber nicht. "Es kann sein, dass ich mich ganz schnell qualifiziere, oder beim letzten Weltcup in Antholz, oder eben gar nicht. Alles ist offen, und das ist nicht so einfach", sagte Gösser.

Beim anstehenden Heim-Weltcup im thüringischen Oberhof (3. bis 5. Januar) soll Gössner eigentlich wieder zum deutschen Aufgebot gehören, allerdings bereitet ihr eine Erkältung Sorgen. Beim City-Biathlon in ihrer Heimatstadt Garmisch-Partenkirchen musste sie deswegen kurzfristig ihre Teilnahme absagen. "Ich hoffe, dass es keine längere Pause wird", sagte Gössner dem "Münchner Merkur".

Schmerzen beim Schießen

Probleme macht außerdem nach wie vor das Schießen. "Ich zweifle nicht an meiner Form. Es liegt wirklich nur am Schießen. Es tut halt weh beim Hinlegen", sagte Gössner, die sich bei dem Radunfall in Norwegen drei Rückenwirbel gebrochen hatte. Obwohl die Frakturen verheilt sind, spüre die Bayerin noch die Folgen, "weil viele andere Teile des Körpers ebenfalls verletzt wurden, und man sich lange nicht richtig bewegt."

Der Unfall, bei dem Gössner nur knapp einer Querschnittslähmung entgangen war, habe ihr durchaus geholfen, ihren Sport neu einzuordnen. "Man sieht das Ganze mit mehr Abstand. Ich habe gelernt, dass es viel wichtigere Dinge als den Erfolg gibt", sagte sie.

Im Kampf um das Olympia-Ticket sei dies jedoch kein limitierender Faktor: "Dass man den Erfolg anders einordnet, ändert nichts am Siegeswillen. Ich habe immer noch dieses Verlangen, den Sport zu machen, so lange quäle ich mich."

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