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Biathlon Oberhof: Andrea Henkel startet 2014 mit Wehmut

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Biathlon  

Andrea Henkel mit Wehmut in Oberhof

02.01.2014, 11:43 Uhr | dpa

Biathlon Oberhof: Andrea Henkel startet 2014 mit Wehmut. Andrea Henkel wird beim Heimweltcup in Oberhof das letzte Mal an den Start gehe.

Andrea Henkel wird beim Heimweltcup in Oberhof das letzte Mal an den Start gehe. Foto: Friso Gentsch. (Quelle: dpa)

Oberhof (dpa) - Für Andrea Henkel werden die ersten Rennen im Biathlon-Weltcup im neuen Jahr zu einer sentimentalen Angelegenheit.

"Ein ganz kleines bisschen Wehmut wird wahrscheinlich schon mitschwingen, wenn ich das letzte Mal beim Heimweltcup in Oberhof an den Start gehe", erklärte die 36-jährige Thüringerin vor den Rennen von Freitag bis Sonntag in ihrer Heimat. "Aber ich versuche, das so gut wie möglich auszublenden. Genau so, wie ich es in den vergangenen Wochen auch getan habe. Abschied feiern kann ich im Sommer dann immer noch."

Während die achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel in ihrer letzten Biathlon-Saison die Olympia-Norm genau wie Franziska Hildebrand sowie die Youngster Laura Dahlmeier und Franziska Preuß bereits erfüllt hat, kämpfen Langlauf-Olympiasiegerin Evi Sachenbacher-Stehle und Miriam Gössner noch um die Qualifikation. Gössner darf nach ihrer langen Verletzungspause mit Wohlwollen bei der Nominierung rechnen, die zum Biathlon gewechselte Sachenbacher-Stehle steht dagegen unter Druck.

Prominentester deutscher Skijäger ohne Olympia-Norm ist Andreas Birnbacher. "Das belastet mich aktuell noch nicht sonderlich. Ich wusste ja, dass ich die Rennen im Dezember noch brauche, um wieder in Form zu kommen", erklärte der in der Vorbereitung angeschlagene Schlechinger. Im Männerteam ersetzt der in den ersten beiden Weltcup-Wettbewerben starke Daniel Böhm den Schalke-Sieger Florian Graf. Seine Partnerin in Gelsenkirchen, Laura Dahlmeier, wird in Oberhof nur im Massenstart antreten, Nadine Horchler geht dafür im Sprint und in der Verfolgung an den Start.

"Wir hoffen, dass in den nächsten Weltcuprennen auch diejenigen, die bislang noch nicht die Kriterien erfüllen konnten, die olympische Messlatte überspringen", erklärte Chef-Bundestrainer Uwe Müssiggang in einer Mitteilung. "Bei den Heimweltcups ist es aber ohnehin immer unser Anspruch, möglichst unter die Top Acht beziehungsweise auf das Podium zu kommen. Von daher ist der Druck in Oberhof nicht höher als in den nicht-olympischen Jahren."

Um auf ein Olympia-Ticket hoffen zu dürfen, müssen sich die Biathleten einmal unter den ersten Acht oder zweimal unter den ersten 15 einreihen. In Oberhof stehen für Frauen und Männer je ein Sprint- und Verfolgungsrennen sowie ein Massenstart auf dem Programm.

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