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Oberhof startet Biathlon-WM-Kampagne: Hoffnung auf mehr Attraktivität

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Biathlon  

WM-Bewerbung soll Oberhofs Attraktivität steigern

03.01.2014, 13:37 Uhr | dpa

Oberhof startet Biathlon-WM-Kampagne: Hoffnung auf mehr Attraktivität. In Oberhof soll 2020 oder 2012 die Biathlon-WM stattfinden.

In Oberhof soll 2020 oder 2012 die Biathlon-WM stattfinden. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

Oberhof (dpa) - Mit der Bewerbung für die Biathlon-Weltmeisterschaft 2020 oder 2021 will Oberhof seinen Platz als Wintersport-Zentrum sichern.

Die Thüringer Sportministerin Heike Taubert (SPD) und Heiko Krause, Vizepräsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), starteten am Rande des Weltcups die WM-Kampagne. Sie ließen keinen Zweifel daran, dass sowohl der Freistaat als auch der DSV die Pläne für eine zweite Biathlon-WM am Grenzadler voll unterstützt. "Die Landesregierung hat bereits 2010 ein Konzept für die Entwicklung Oberhofs als touristisches Zentrum sowie für die Entwicklung des Ortes als unser Wintersportzentrum beschlossen, ohne Wenn und Aber", sagte Taubert.

Krause bekräftigte: "Auch der Skiverband will die Rolle Oberhofs als Säule hochkarätiger Wettbewerbe stärken." Dass der DSV nicht nur an die Skijagd denkt, unterstrich er zudem mit der Mitteilung, dass Oberhof entgegen der bisherigen Pläne auch in der kommenden Saison Startort des Tour de Ski bleiben soll, wahrscheinlich am ersten Januar-Wochenende 2015.

Auch dafür wurden oder werden in das Areal am Grenzadler bis Herbst 2014 sieben der 20 vom Freistaat für Oberhof eingeplanten Millionen Euro verwendet. Als letztes der aktuellen Vorhaben soll bis zu den diesjährigen nationalen Biathlon-Titelkämpfen das bisher nur rohbaufertige Multifunktionsgebäude übergeben werden.

Weil sich Biathlon-Großveranstaltungen seit der WM 2004 in Oberhof zu Events weit über den reinen Sport hinaus entwickelt haben, ist die bauliche Weiterentwicklung für die Bewerbung und die weitere Sicherung als Weltcup-Standort unumgänglich. "Damals war unser Stadion das modernste der Welt. Inzwischen haben zahlreiche internationale Mitbewerber Anlagen gebaut, mit denen wir nicht mehr mithalten können. Entweder wir gehen die Entwicklung der Arena mit, oder wir bekommen keine Weltcups mehr, die wir bis 2018 sicher haben", zeigte Reuß die Möglichkeiten auf. Nutznießer ist die gesamte Region. Ein Weltcup spült fast 30 Millionen Euro in die Kassen der Tourismuswirtschaft.

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