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Biathlon: Miriam Gössner sagt Olympia-Teilnahme ab

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"Will erst gesund werden"  

Miriam Gössner sagt Olympia-Teilnahme ab

04.01.2014, 16:35 Uhr | dpa, t-online.de

Biathlon: Miriam Gössner sagt Olympia-Teilnahme ab. Auf der Pressekonferenz wird Miriam Gössner von Tränen geschüttelt. (Quelle: dpa)

Auf der Pressekonferenz wird Miriam Gössner von Tränen geschüttelt. (Quelle: dpa)

Paukenschlag von Miriam Gössner: Die Biathletin hat ihre Teilnahme an den olympischen Winterspielen in Sotschi (7. bis 23. Februar) abgesagt. Die zweimalige Biathlon-Weltmeisterin leidet weiter unter zu starken Schmerzen.

"Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht nach Sotschi fahren werde und erst mal versuche, wieder gesund zu werden", sagte Gössner unter Tränen auf einer Pressekonferenz in Oberhof. "Es macht keinen Sinn."

Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner bedauert das Olympia-Aus ihrer Freundin. "Ich habe vor dem Fernseher mitgefiebert und mitgelitten. Es tut mir richtig leid", sagte Neuner. "Es ist natürlich eine schwierige und bittere Entscheidung gewesen. Aber ich denke es war richtig von Miriam. Es bringt aus meiner Sicht nichts, wenn man nicht 100-prozentig fit ist."

"Habe mich nicht wirklich bewegen können"

Die Qualifikationsnorm für die Winterspiele hatte die von ständigen Schmerzen geplagte Gössner bislang ohnehin nicht erfüllt. Nachdem sie ihre Entscheidung verkündet hatte, sagte Mannschaftsarzt Bernd Wohlfahrt: "Damit wird eine Last von Miriams Schultern genommen."

Auf einen Start beim heutigen Verfolgungsrennen verzichtete Gössner ebenfalls. Tags zuvor war die 23-Jährige in Oberhof noch an den Start gegangen, doch nach vier Fehlern reichte es nur zu Rang 53. "Im Laufen war es sehr, sehr schwer für mich. Ich habe mich nicht wirklich bewegen können. Ich glaube, man hat es auch gesehen", sagte sie.

Fahrradunfall im Mai

Gössner hatte sich im Mai bei einem Fahrradunfall drei Rückenwirbel gebrochen und bislang nicht wieder ihre alte Form gefunden. Obwohl die Frakturen verheilt sind, spüre sie noch die Folgen, "weil viele andere Teile des Körpers ebenfalls verletzt wurden, und man sich lange nicht richtig bewegt", hatte Gössner zuletzt zugegeben.

Mannschaftsarzt Wohlfahrt verdeutlichte noch einmal, dass für den frühen Wiedereinstieg in das Training aus medizinischer Sicht keine Bedenken bestanden hätten: "Miriam hat alles versucht. Man muss sich einmal vor Augen führen, dass das eine sehr, sehr schwere Verletzung war. Man muss froh sein, dass sie überhaupt noch laufen kann. Das hätte auch viel, viel schlimmer ausgehen können", sagte er. Mittelfristig, so Wohlfahrt, werde Gössner keine Probleme mit dieser Verletzung haben.

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