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Biathlon: Deutsche Herren laufen in Ruhpolding hinterher

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Biathlon in Ruhpolding  

Schempp fehlerfrei und doch klar geschlagen

11.01.2014, 14:56 Uhr | sid

Biathlon: Deutsche Herren laufen in Ruhpolding hinterher. Simon Schempp belegt beim Biathlon in Ruhpolding. (Quelle: dpa)

Simon Schempp belegt beim Biathlon in Ruhpolding. (Quelle: dpa)

Zu schwach in der Loipe, zu unkonzentriert am Schießstand: Die deutschen Biathleten haben beim Heim-Weltcup in Ruhpolding im Einzel über 20 Kilometer enttäuscht und die Podestplätze klar verfehlt. Bei der Generalprobe für den langen Klassiker bei den Olympischen Spielen in Sotschi wurde Simon Schempp als Neunter bester Deutscher.

Der 25-Jährige zeigte am Schießstand vor 14.000 Zuschauern in der Chiemgau-Arena eine tadellose Vorstellung und brachte alle 20 Schüsse sicher unter. Dass er nicht weiter vorne landete, lag jedoch unter anderem auch an einem Sturz in der ersten Runde.

"Mich hat es gleich geschmissen, da verliere ich den ganzen Schwung und bin gleich hinten. Aber läuferisch war bei mir gar nichts los. Die Platzierung ist jetzt nicht so schlecht, aber mit null Fehlern wäre mehr drin gewesen", sagte Schempp. Er habe sich "extrem schlecht" in der Loipe gefühlt - und damit war er im Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) nicht alleine.

Lesser "ohne Power"

"In der zweiten Runde ging der Verfall los, ich kam überhaupt nicht ins Laufen. Ich habe mich leer gefühlt, es war keine Power da", sagte Erik Lesser. Er schoss zwar lediglich zwei Fehler, landete damit aber nur auf Rang 39 und hatte im Ziel 3:21,6 Minuten Rückstand.

Den Sieg sicherte sich der erneut starke Norweger Emil Hegle Svendsen (1 Fehler), der seinen 34. Weltcuperfolg feierte und hinter Landsmann Ole Einar Björndalen (93) und dem Franzosen Raphael Poiree (44) nun die meisten Siege auf seinem Konto hat. Er verdrängte Sven Fischer in der Bestenliste auf Rang vier.

Stephan leistet sich gleich sechs Fehlschüsse

Platz zwei in Ruhpolding holte der Russe Alexej Wolkow (0) vor Landsmann Jewgeni Ustjugow (1). Zweitbester deutscher Skijäger wurde Daniel Böhm (3) als 22., Arnd Peiffer (3) landete bei seiner Rückkehr nach überstandener Erkältung auf Platz 30.

Mit einem großen Zeitrückstand von 3:19,1 Minuten musste sich Andreas Birnbacher (3) mit Rang 38 zufrieden geben. Der ehemalige Einzel-Vizeweltmeister Christoph Stephan verpasste nach sechs Strafminuten sogar die Verfolgung der besten 60. Der Thüringer wurde nach zuletzt guten Auftritten 88. in seiner Spezialdisziplin.

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