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Biathlon  

Biathletinnen weiter neben der Spur

06.03.2014, 17:57 Uhr | dpa

Biathletinnen weiter neben der Spur. Laura Dahlmeier kam als beste Deutsche nur auf den 22.

Laura Dahlmeier kam als beste Deutsche nur auf den 22. Rang. Foto: Antonio Bat. (Quelle: dpa)

Pokljuka (dpa) - Als es die deutschen Biathletinnen um Altmeisterin Andrea Henkel auch beim ersten Weltcup nach Olympia nicht in die Top 20 geschafft hatten, schwor Chef-Bundestrainer Uwe Müssiggang die Fans vor den Fernsehschirmen in der Heimat auf schwere Zeiten ein.

"Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass wir eine neue Mannschaft aufbauen müssen mit Blick auf die Winterspiele in vier Jahren. Es wird einen Umbau geben, einen Neuanfang mit jüngeren Athletinnen", betonte Müssiggang.

Nach der historischen Medaillen-Nullnummer in Sotschi gab es für die deutschen Frauen auch beim drittletzten Weltcup des Winters keinen Grund zur Freude. Juniorin Laura Dahlmeier war beim Sensationssieg von Katharina Innerhofer, die als erste Österreicherin ein Biathlon-Weltcuprennen gewann, nach zwei Strafrunden als 22. noch am weitesten vorne platziert. Die achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel wurde im Stehendschießen vom böigen Wind aus dem Konzept gebracht. Die 36-Jährige belegte in dem Sprint-Wettkampf Rang 25. Auch Franziska Hildebrand (49.), Vanessa Hinz (57.) und Franziska Preuß (58.) schafften die Qualifikation für das Verfolgungsrennen am Samstag.

Da die Bundestrainer Gerald Hönig und Ricco Groß den nach der Doping-Affäre um Evi Sachenbacher-Stehle freien sechsten Weltcupplatz nicht besetzt hatten, gab es mächtig Kritik aus der Heimat. "Da sitze ich und muss mir den freien Startplatz vom TV aus anschauen. Traurig aber wahr als Führende in der IBU-Gesamtwertung", schrieb Nadine Horchler auf ihrer Facebookseite.

"So feige sind die Bundestrainer der Damen, dass sie sich nicht trauen, Plätze mit Personen zu füllen, die sich schon mehrfach dafür angeboten haben, aber einfach nicht in ihr Konzept passen", kritisierte Kathrin Lang, geborene Hitzer. Die 26-Jährige, die 2008 immerhin zu zwei Weltcup-Siegen gelaufen war, stellte frustriert fest: "Ein Qualifikationssystem gibt es bei den Damen nicht. Das heißt mittlerweile Gesichterparty."

Er finde es schade, dass so in der Öffentlichkeit miteinander umgegangen werde, meinte Müssiggang im ZDF. "Sie hatten ihre Chance, sich auch für Olympia zu qualifizieren. Aber sie haben sie nicht genutzt", meinte der scheidende Cheftrainer. Der 62-Jährige sagte über die zweite Biathlon-Liga: "Der IBU-Cup ist mit dem Weltcup nicht vergleichbar."

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