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Evi Sachenbacher-Stehle wehrt sich vor CAS gegen Doping-Sperre

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Comeback möglich  

Sachenbacher-Stehle ficht Doping-Sperre an

23.07.2014, 15:29 Uhr | dpa

Evi Sachenbacher-Stehle wehrt sich vor CAS gegen Doping-Sperre. Evi Sachenbacher-Stehle will sich gegen ihre Doping-Sperre wehren. (Quelle: imago/Kosecki)

Evi Sachenbacher-Stehle will sich gegen ihre Doping-Sperre wehren. (Quelle: Kosecki/imago)

Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle wird sich vor dem CAS gegen ihre zweijährige Dopingsperre wehren. Die 33-Jährige hofft darauf, dass der Weltverband IBU die Strafe verringern wird und glaubt an ein Comeback. "Ich bin zwar schon 33 Jahre alt, und die Zeit rennt mir davon – aber so möchte ich eigentlich nicht abtreten, als Dopingsünderin, als jemand, der aus seinem Job gejagt wird. Das soll nicht das letzte Bild von mir sein."

"Ich möchte ein gerechtes Urteil und werde mit meinem Anwalt Marc Heinkelein vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen", sagte sie im "stern". Bei Sachenbacher-Stehle war bei den Olympischen Winterspielen das nur im Wettkampf verbotene Methylhexanamin nachgewiesen worden.

Teepulver enthielt verbotene Substanz

Sachenbacher-Stehle erklärte, dass sie in Sachen Ernährung auf ihren Berater vertraut habe.  "Ich habe auf Stefan vertraut, der sagte, Schisandra sei sauber. Stefan hatte noch einigen anderen Spitzensportlern Schisandra empfohlen, die auch ständigen Dopingkontrollen unterlagen. Es hatte nie einen positiven Test gegeben."

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Das Teepulver Schisandra hatte das Stimulanzium enthalten, die Biathletin hatte das Pulver als Nahrungsergänzungsmittel genutzt: "Ich hatte das Gefühl, dass es mir gut tut." Wie das Methylhexanamin in das Pulver gelangte, ist nach wie vor unklar.

Fehler im Verfahren?

Vom Weltverband IBU war die vom Langlauf zum Biathlon gewechselte Sportlerin mit der Höchststrafe von zwei Jahren Sperre belegt worden. Doch Sachenbacher-Stehle ist sich sicher, dass an ihr ein Exempel statuiert werden soll, so der "stern". "Die IBU hat im Verfahren wortwörtlich argumentiert, dass eine Reduzierung meiner Höchststrafe ein falsches Signal an die Biathlon-Welt senden würde. Da wird eindeutig Verbandspolitik gemacht, und das hat mit einer sachgerechten Bewertung meines Falls nichts zu tun", sagte Sachenbacher-Stehle.

Außerdem seien Passagen des parallel verhandelten Falls des litauischen Biathleten Karolis Zlatkauskas in die Anklageschrift der Sportlerin kopiert worden. Dabei würde es sich bei dem wegen positiven EPO-Befunds ebenfalls für zwei Jahre gesperrten Litauen um eine verschärfte Situation handeln. "Es ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, dass mein Fall der unbewussten Einnahme durch ein nachweislich kontaminiertes Nahrungsergänzungsmittel von der Sanktion her nun auf die gleiche Stufe wie ein vorsätzlicher Dopingsünder gestellt wird", empörte sich die zweimalige Langlauf-Olympiasiegerin.

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