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Biathlon: Miriam Gössner freut sich auf ihre Weltcup-Rückkehr

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Nach Wirbelbrüchen  

Gössner freut sich auf ihre Weltcup-Rückkehr

18.11.2014, 19:47 Uhr | sid

Biathlon: Miriam Gössner freut sich auf ihre Weltcup-Rückkehr. Biathletin Miriam Gössner im Januar 2014 beim Weltcup in Oberhof. (Quelle: imago/Camera 4)

Biathletin Miriam Gössner ist zurück im Weltcup. (Quelle: Camera 4/imago)

Miriam Gössner genießt die Ruhe. Im Trainingslager im norwegischen Sjusjoen, 200 Kilometer nördlich von Oslo, bereitet sich die zweimalige Staffel-Weltmeisterin ungestört und hochkonzentriert auf ihre Rückkehr in den Weltcup vor. Die 24-Jährige hat nach monatelanger Leidenszeit wieder Lust auf Biathlon - und will im WM-Winter am liebsten an alte Erfolge anknüpfen. "Ich bin total motiviert und freue mich darauf, endlich wieder Rennen laufen zu können", sagte Gössner.

In der Folge eines schweren Rad-Unfalls, bei dem sie sich im Mai 2013 mehrere Rückenwirbel gebrochen hatte, musste die Deutsche insgesamt sieben Monate pausieren. Unter Tränen hatte sie den Verzicht auf ihren Olympiastart in Sotschi erklärt, in knapp zwei Wochen will sie im schwedischen Östersund ihr Comeback geben.

Gössner: "perfekte Bedingungen" in Sjusjoen

Dafür gönnt sich die dreimalige Weltcup-Siegerin keine Pause. "Abends sind wir alle sehr kaputt, da wird nicht mehr viel gemacht", sagte Gössner. Beim Abschlusslehrgang des deutschen Teams klingelt täglich um 6.30 Uhr der Wecker, dann stehen bis zum Abend unter anderem zwei lange Trainingseinheiten und Behandlungen auf dem Plan. "Die Bedingungen sind perfekt, wir können uns optimal vorbereiten", erklärte Gössner.

Zwar zieht sich ein nur 3,5 Kilometer langes weißes Band durch die ansonsten grünen Wälder von Sjusjoen, doch das reicht aus. Am Wochenende stehen traditionell die internen Test-Wettkämpfe auf dem Programm, anschließend wird entschieden, wer beim ersten Weltcup an den Start gehen darf. Einen festen Startplatz hat Gössner nach ihrer Verletzung noch nicht sicher, natürlich will sie aber dabei sein. Am liebsten sogar schon zum Auftakt in der Mixed-Staffel (30. November/15.30 Uhr).

"Sehr gute Stimmung" im Frauenteam

"Jetzt trainiere ich aber erst noch einmal ordentlich, dann sehen wir weiter", gab Gössner zu Protokoll. Wo sie nach der langen Pause steht, könne sie nicht sagen. "Deswegen kann man auch nicht über konkrete Ziele reden", sagte sie. Fakt ist aber: Nach dem Rücktritt von Doppel-Olympiasiegerin Andrea Henkel werden von Anfang an alle Augen auf die Blondine aus Bayern gerichtet sein.

Sollte Evi Sachenbacher-Stehle nach der Verkürzung ihrer Dopingsperre von 24 auf sechs Monate nicht doch noch zum Team stoßen, wird das wohl auch den gesamten Winter so bleiben. "Ich glaube, das muss die Evi ganz alleine entscheiden", sagte Gössner zu einer möglichen Fortsetzung der Karriere von Sachenbacher-Stehle.

"Das geht uns alle nichts an, sondern nur sie und ihren Mann." Momentan herrsche jedenfalls eine "sehr gute Stimmung" im jungen Frauenteam, so Gössner weiter. Alle freuen sich auf die Saison, sie selbst am meisten.

Neureuther-Freundin dankt ihrem Lebensgefährten

An die ersten Olympischen Spiele ohne deutsche Frauenmedaille im Biathlon - wie im Februar in Sotschi - will niemand mehr denken. "Ich bin froh, dass ich das alles wieder erleben darf", sagte Gössner. Bei ihrem Crash im Vorjahr war sie nur knapp einer Querschnittslähmung entgangen. Mit harter Arbeit und auch durch die Hilfe ihres Lebensgefährten Felix Neureuther kämpfte sie sich zurück. "Und jetzt schauen wir mal, was passiert."

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