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Biathlon-Mixedstaffel in Östersund: Deutsches Quartett knapp geschlagen

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Biathlon-Mixedstaffel in Östersund  

Deutsches Quartett knapp geschlagen

30.11.2014, 17:23 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Biathlon-Mixedstaffel in Östersund: Deutsches Quartett knapp geschlagen. Arnd Peiffer und Co. müssen sich nach hartem Kampf in Östersund mit Platz drei begnügen. (Quelle: imago/GEPA pictures)

Arnd Peiffer und Co. müssen sich nach hartem Kampf in Östersund mit Platz drei begnügen. (Quelle: GEPA pictures/imago)

Es hat nicht ganz sollen sein: Die deutsche Biathlon-Mixed-Staffel hat zum Saisonauftakt in Östersund Platz drei belegt. Im Zielsprint musste sich das Quartett Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Arnd Peiffer und Simon Schempp knapp geschlagen geben.

Während die Franzosen mit einem Vorsprung von 0,2 Sekunden den Sieg einfuhren, musste das Zielfoto den Aufschluss um Platz zwei geben. Und da war zu sehen, dass Norwegens Schlussläufer Lars Birkeland einen Hauch vor Schempp die Linie überquert hatte.

Schempp: "Vielleicht muss ich mehr eine Drecksau sein"

"Das ist ärgerlich. Ich habe versucht, es von vorne zu machen", sagte Schempp im ZDF: "Ich muss in der Situation vielleicht mehr eine Drecksau sein." Beim Einbiegen auf die Zielgerade war er mit dem Franzosen Martin Fourcade ein bisschen ins Gedränge gekommen, am Ende zog auch Birkeland aus dem Windschatten noch an ihm vorbei. "Dann bricht halt mal ein Stock", erklärte Schempp.

Insgesamt zeigte das deutsche Team eine durchwachsene Leistung am Schießstand. Startläuferin Hildebrand hatte beim Liegendanschlag Probleme beim Nachladen, setzte ihre zwei Extra-Patronen dann aber sicher ins Ziel. Stehend blieb sie fehlerfrei und übergab als Achte an die Mixed-Debütantin Preuß. Die erst 20-Jährige kam als Führende zu ihrem zweiten Schießen, zitterte dann aber ein bisschen: Doch sie setzte alle drei Nachlader ins Schwarze. "Ich war sehr nervös und bin froh, dass ich die Strafrunde vermieden habe. Aber die Richtung stimmt", erklärte die Bayerin.

Arnd Peiffer ging als Vierter auf die Verfolgungsjagd, blieb jedoch am Schießstand mit drei Nachladern auch nicht fehlerfrei. Dafür gab der frühere Sprint-Weltmeister in der Schlussrunde Gas und übergab als Dritter an Schempp. Und der lieferte ein tolles Rennen ab. "Simon ist auf Sieg gegangen, da kann man schon mal Dritter werden. Wir haben uns gut präsentiert, es hätte genauso gut der erste Platz sein können", meinte Peiffer.

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