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Biathlon auf Schalke: Hildebrand und Lesser verpassen den Sieg

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Biathlon auf Schalke  

Hildebrand und Lesser verpassen den Sieg

28.12.2014, 09:12 Uhr | dpa

Biathlon auf Schalke: Hildebrand und Lesser verpassen den Sieg.  (Quelle: dpa)

(Quelle: dpa)

Mitten im Ruhrgebiet bleibt der Biathlon eine echte Zugnummer. Über 40.000 Zuschauer erhoben sich von den Sitzen, als bei der 13. Auflage der World Team Challenge (WTC) im Stadion vom FC Schalke 04 das deutsche Duo Erik Lesser und Franziska Hildebrandt auf Platz zwei sprintete. Das Show-Event in der Gelsenkirchener Veltins-Arena gewann das ukrainische Duo Sergej Semenow und Walentina Semeranko. 

Die Vorjahressieger Florian Graf und Laura Dahlmeier musste sich diesmal mit den sechsten Platz begnügen. "Das war ein toller Abend, der zweite Platz ist ein schönes Ergebnis", sagte Hildebrand und genoss die Atmosphäre: "Es ist großartig, wie die Zuschauer hinter den Athleten stehen." Auch das Sieger-Paar war begeistert. "Alle deutschen Biathlon-Fans waren heute im Stadion. Danke für diese Unterstützung", sagte Semenow.

Weltcup-Punkte wurden bei dem mit 156.000 Euro dotierten Veranstaltung nicht vergeben. An der Seite von Cheforganisator und Kommentator Herbert Fritzenwenger gab die ehemalige Spitzen-Biathletin Magdalena Neuner ihr Debüt als Co-Moderatorin. "Das war extrem spannend, die Athleten haben einen tollen Wettkampf gezeigt", sagte die 27 Jahre alte Neuner. Bei der 13. Auflage konnte am Samstag der insgesamt 555 555. Zuschauer gezählt werden. 

Im Anschluss an einen Massenstart lagen die Italiener Dorothea Wierer und Lukas Hofer nach dem ersten Abschnitt der insgesamt 18 Runden über je 1243 Meter in Führung. Die Südeuropäer gingen mit einem knappen Vorsprung auf die Titelverteidiger Dahlmeier/Graf in die Verfolgung. Hildebrand/Lesser waren zur Pause auf dem dritten Rang.

Im zweiten Durchgang übernahm das Duo mit Hildebrand zunächst die Führung, musste aber den Ukrainern den Sieg überlassen. Der Weltcup-Führende Martin Fourcade und seine Partnerin Anais Chevalier aus Frankreich leisteten sich zu viele Fehler und mussten sich am Ende mit dem fünften Platz begnügen.

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