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Miriam Gössner muss um WM-Teilnahme bangen: Vorerst keine "Wildcard"

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Sieg im IBU-Cup  

Vorerst keine "WM-Wildcard" für Gössner

10.01.2015, 12:17 Uhr | sid

Miriam Gössner muss um WM-Teilnahme bangen: Vorerst keine "Wildcard". Für Miriam Gössner rückt eine WM-Teilnahme in weite Ferne. (Quelle: imago/Sven Simon)

Für Miriam Gössner rückt eine WM-Teilnahme in weite Ferne. (Quelle: imago/Sven Simon)

Biathletin Miriam Gössner darf vorerst nicht auf eine Wildcard für die WM Anfang März im finnischen Kontiolahti hoffen. "Wir haben Nominierungskriterien, die sind transparent. Und Kriterien sind ja auch da, damit sie erfüllt werden", sagte Karin Orgeldinger, die Sportdirektorin des Deutschen Skiverbandes (DSV), in Oberhof.

Um vom DSV für eine WM nominiert werden zu können, müssen die Athleten im Weltcup entweder zweimal unter die Top 15 oder einmal unter die Top 8 laufen. Bislang hat Gössner, die derzeit im zweitklassigen IBU-Cup startet, nur einen 51. Rang zu Buche stehen. "Wir haben aber ja noch ein bisschen Zeit. Es gibt noch einige Wettkämpfe und da kann sich noch einiges tun", sagte Orgeldinger.

Erst Ende November war Gössner nach langer Leidenszeit in den Weltcup zurückgekehrt. Sieben Monate musste die dreimalige Weltcupsiegerin pausieren, nachdem sie sich bei einem Fahrradunfall im Frühjahr 2013 mehrere Rückenwirbel gebrochen hatte.

Sieg im IBU-Cup

Einen kleinen Lichtblick gab es unterdessen für Gössner. Mit einem Sieg im zweitklassigen IBU-Cup hat die 24-Jährige Selbstvertrauen tanken können. Gössner erlaubte sich im polnischen Duszniki Zdroj im Sprint über 7,5 km zwar zwei Schießfehler, profitierte aber mal wieder von ihrer guten Laufleistung. Hinter Gössner landeten die fehlerfreien Olga Jakuschowa (Russland/+5,9 Sekunden zurück) und Nadine Horchler (Clausthal-Zellerfeld/+7,9) auf dem Podest.

"Wir freuen uns sehr über die Leistung von Miriam. Das hat uns gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war, sie beim IBU-Cup laufen zu lassen", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig im Rahmen des Weltcups in Oberhof. Eine Rückkehr schon beim nächsten Weltcup in Ruhpolding ist nicht ausgeschlossen.

Tags zuvor hatte Gössner wegen vier Fehlern eine vordere Platzierung verpasst, aber schon dort die beste Laufzeit aufgestellt. "Wir wären natürlich froh, wenn sie so schnell wie möglich wieder zu ihrer Form findet und einsetzbar ist", hatte Hönig gesagt.

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