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Biathlon: Gössner gewinnt IBU-Cup-Rennen - Hoffnung auf WM-Wildcard

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Biathlon  

Gössner gewinnt IBU-Cup-Rennen - Hoffnung auf WM-Wildcard

10.01.2015, 15:02 Uhr | dpa

Biathlon: Gössner gewinnt IBU-Cup-Rennen - Hoffnung auf WM-Wildcard. Miriam Gössner hat das IBU-Cup im polnischen Duszniki Zdrog gewonnen.

Miriam Gössner hat das IBU-Cup im polnischen Duszniki Zdrog gewonnen. Foto: Martin Schutt. (Quelle: dpa)

Duszniki Zdrog (dpa) - Biathletin Miriam Gössner hat mit einem Sieg beim IBU-Cup im polnischen Duszniki Zdrog ihr Selbstbewusstsein gestärkt.

Die Garmischerin gewann den Sprint-Wettkampf trotz zweier Strafrunden in 22:06,2 Minuten mit einem Vorsprung von 5,9 Sekunden vor der fehlerfrei schießenden Russin Olga Iakuschowa. Dritte wurde Nadine Horchler. Für die deutschen Skijägerinnen war es der zweite Sieg im IBU-Cup nach dem Einzel-Erfolg von Tina Bachmann in Obertilliach.

"Wir freuen uns sehr über die Leistung von Miriam. Das hat uns gezeigt, dass es die richtige Entscheidung war, sie beim IBU-Cup laufen zu lassen", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig in Oberhof. Eine Rückkehr schon beim nächsten Heim-Weltcup in Ruhpolding ist nicht ausgeschlossen.

Die nach langer Verletzungspause zu Beginn des Winters auf die Biathlon-Bühne zurückgekehrte Miriam Gössner kann für die WM im März im finnischen Kontiolahti sogar auf eine Wildcard hoffen. "Wir werden das dann entscheiden, wenn es soweit ist. Ein bisschen Zeit haben wir schon noch, da kann sich noch das eine oder andere tun", sagte Karin Orgeldinger, die Sportdirektorin des Deutschen Skiverbandes für den Bereich Nordisch und Biathlon, und verwies auf die Nominierungskriterien des Skiverbandes.

In Oberhof rechtfertigte Orgeldinger noch einmal die Weltcup-Pause für Gössner. Man habe darüber mit der Athletin intensiv diskutiert. "Sie muss jetzt zu ihrer Stärke zurückfinden und das ganz bewusst etwas außerhalb des Rampenlichtes. Sie ist mit diesem Weg einverstanden", gab die neue Sportdirektorin zu Protokoll. "Wir wissen, wenn sie zur alten Stärke zurückfindet im Laufbereich und im Schießen, dass sie eine Kandidatin ist, die ins Team gehört. Wir warten jetzt ab, wir müssen ihr einfach ein wenig Zeit geben."

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