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Miriam Gössner nicht für die Biathlon-WM 2015 nominiert

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Schwache Schießleistungen  

Miriam Gössner bei der Biathlon-WM nicht dabei

19.02.2015, 18:58 Uhr | sid

Miriam Gössner nicht für die Biathlon-WM 2015 nominiert. Zu viele Probleme beim Schießen: Miriam Gössner ist vom DSV nicht für die Biathlon WM nominiert worden. (Quelle: imago/Camera 4)

Zu viele Probleme beim Schießen: Miriam Gössner ist vom DSV nicht für die Biathlon WM nominiert worden. (Quelle: Camera 4/imago)

Wenn die großen Hoffnungsträger Simon Schempp und Laura Dahlmeier um WM-Medaillen im Biathlon kämpfen, ist Miriam Gössner zum Zuschauen verdammt. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin wurde nach dem Verpassen der internen Norm vom Deutschen Skiverband (DSV) erwartungsgemäß nicht für das Saison-Highlight im finnischen Kontiolahti (5. bis 15. März) nominiert.

Ein schwerer Fahrradunfall hatte die Biathletin im Vorjahr bereits die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Sotschi gekostet, nun folgte der nächste bittere Rückschlag.

IBU-Cup statt Jagd auf WM-Medaillen

Sieben Monate musste Gössner im Vorjahr pausieren, nachdem sie sich in Norwegen im Frühjahr 2013 mehrere Rückenwirbel gebrochen hatte. Die bayerische Frohnatur war nur knapp einer Querschnittslähmung entgangen, doch sie kämpfte sich mit starkem Willen zurück in die deutsche Mannschaft. "Ich will immer Schritte nach vorne machen. Auch wenn es jeden Tag nur ein ganz kleiner Schritt ist", sagte die dreimalige Weltcupsiegerin.

Doch die Schritte waren zu klein, um direkt wieder den Anschluss an die Weltspitze zu schaffen. Bei elf Starts war ein 24. Platz im Sprint von Antholz im Januar ihr einziges Top-30-Ergebnis. Für eine WM-Teilnahme hätte Gössner jedoch mindestens eine Platzierung unter den besten Acht oder zwei unter den Top 15 benötigt. Angeblich soll Gössner in den kommenden Wochen im zweitklassigen IBU-Cup in Kanada antreten, während Dahlmeier und Co. in Finnland um Edelmetall kämpfen.

Zu schwach am Schießstand

"Es gibt auch im nächsten Jahr noch eine WM", hatte Gössner bereits zum Saisonstart gesagt. Die ehemalige Langläuferin will nicht aufstecken ("Ich will gerne wieder dahin, wo ich einmal war") und wird wohl auch in der kommenden Saison wieder angreifen, um 2016 in Oslo bei der WM dabei zu sein.

Vor allem am Schießstand muss Gössner hart an sich arbeiten, zu oft kosteten sie schlechte Vorstellungen bessere Platzierungen. Auch deshalb lesen sich ihre Resultate so: 68, 58, 51, 93, 70, 24, 43, 49, 33, 45, 38 - Ergebnis ist Platz 65 im Gesamtweltcup.

Deutlich weiter vorne stehen Gössners aufstrebende Teamkolleginnen. Bundestrainer Gerald Hönig nominierte neben Dahlmeier, die den bislang einzigen Einzelsieg der Frauen einfuhr, die Podestläuferinnen Franziska Hildebrand und Franziska Preuß. Genau wie die 20 Jahre alte Preuß geben Vanessa Hinz und Luise Kummer in drei Wochen ihr WM-Debüt.

Größte Hoffnung ruht auf Schempp

Während die Frauen den sechsten Platz im Team offen lassen und Gössner nicht mit einer Wildcard ausstatten, reisen die Männer wie erwartet mit sechs Athleten nach Finnland. Die größten Hoffnungen ruhen dabei auf dem Gesamtweltcup-Zweiten Simon Schempp. Der 26-Jährige hat bereits drei Rennen gewonnen und stand sogar acht Mal in Serie auf dem Podest.

Doch auch seine Kollegen haben beste Chancen auf vordere Platzierungen: Sowohl Arnd Peiffer nach seinem Sprintsieg in Oslo als auch der zweimalige Olympia-Zweite Erik Lesser sind immer für einen Podestplatz gut. Andreas Birnbacher, Daniel Böhm und Benedikt Doll konnten in diesem Winter schon mehrfach überzeugen. "Einer kommt immer durch", hatte Peiffer nach der WM-Generalprobe in Oslo gesagt.

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