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Biathlon-WM: Laura Dahlmeier gewinnt Silber

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Biathlon-WM  

Laura Dahlmeier gewinnt Silber in der Verfolgung

08.03.2015, 17:15 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Biathlon-WM: Laura Dahlmeier gewinnt Silber. Laura Dahlmeier belohnt sich bei der Biathlon-WM. (Quelle: dpa)

Laura Dahlmeier belohnt sich bei der Biathlon-WM. (Quelle: dpa)

Die deutschen Damen legen nach: Nach Gold für Erik Lesser schnappte sich auch Laura Dahlmeier Edelmetall bei der Biathlon-WM im finnischen Kontiolahti. Die 21-Jährige lieferte im Verfolgungsrennen über zehn Kilometer eine starke Vorstellung und gewann die Silbermedaille. Einzig die Französin Marie Dorin Habert war besser (15,3 Sekunden) und wurde Weltmeisterin. Bronze sicherte sich die Polin Weronika Nowakowska-Ziemniak (+31,6 Sekunden).

"Ich bin einfach nur happy", sagte die dreimalige Junioren-Weltmeisterin Dahlmeier nach ihrer ersten Medaille im Seniorenbereich dem ZDF: "Es ist echt ein Traum. Ich kann es noch gar nicht richtig begreifen, es ist ein unheimlich geiler Tag."

Weiteres Edelmetall könnte folgen

Mit einer beherzten Vorstellung war die dreimalige Junioren-Weltmeisterin zu ihrer ersten Medaille im Seniorenbereich gestürmt. Die Schmerzen in den Beinen spielten danach plötzlich keine Rolle mehr: "Als ich den höchsten Punkt der Strecke erreicht hatte, konnte ich alles genießen. Alles, was jetzt noch kommt, ist Zugabe", sagte Dahlmeier.

UMFRAGE
Wie viele Medaillen gewinnt das deutsche Biathlon-Team bei der WM in Kontiolahti?

Angesichts ihrer guten Verfassung kann tatsächlich noch das ein oder andere Edelmetall hinzukommen. Dahlmeier präsentierte sich schon in den Tagen vor der WM äußerst locker und setzte bei ihrer Premiere als Vierte im Sprint ein erstes Ausrufezeichen. Zwar kosteten sie drei Patzer am Schießstand eine Medaille, dafür revanchierte sie sich einen Tag später in der Verfolgung. Und irgendwie war es nur eine Frage der Zeit, bis die Deutsche bei einem Großereignis auf das Podest klettert.

Neuner: "Ich bin ein richtiger Fan"

Dahlmeier trainierte in der Jugend bereits mit Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner zusammen - und hat in "Gold-Lena" heute einen ihrer größten Fans. "Sie ist eine richtig gute Biathletin, bei der das Gesamtkonzept passt. Außerdem ist die mental sehr stark, das bewundere ich an ihr", sagte Neuner. "Ich bin ein richtiger Fan."

Vor allem mit ihren herausragenden Schießleistungen überzeugte Dahlmeier zuletzt und schaffte neben ihrem ersten Weltcupsieg im Februar im Sprint von Nove Mesto drei weitere Podestplätze. "Es macht einfach richtig Spaß, ihr zuzuschauen", sagte Neuner.

Erster großer Auftritt bei der WM 2013

Für Dahlmeier ist die nur sechs Jahre ältere Neuner derweil das größte Vorbild. "Ich habe wahnsinnig viel von ihr lernen dürfen und bin froh, dass sie mir so viel Positives mit auf den Weg gegeben hat", sagte die Nummer eins der deutschen Skijägerinnen bereits vor der Reise nach Finnland.

Dahlmeiers Stern ging im Frühjahr 2013 auf, als sie in Obertilliach zunächst dreimal Junioren-Weltmeisterin wurde. Als Lohn durfte sie kurz darauf bei der "richtigen" WM in Nove Mesto dabei sein und bekam prompt einen Einsatz in der Frauenstaffel. Dahlmeier zeigte im Rampenlicht keine Nerven und überzeugte auf ganzer Linie. Fortan war sie fester Bestanteil des Weltcupteams.

Bergsteiger-Unfall wirft sie zurück

Diesen Winter wollte sie dann unbedingt durchstarten, doch ein schwerer Kletterunfall verhinderte das. Im August 2014 zog sich die Hobby-Bergsteigerin einen Bänderriss am rechten Sprunggelenk und eine Knochenprellung zu - und hatte dabei sogar noch Glück im Unglück. "Ein Stück Fels ist einfach herausgebrochen, ich bin einige Meter gestürzt", sagte Dahlmeier: "Ich war im ersten Moment nur froh, dass nicht mehr kaputt war. Es hätte auch viel schlimmer kommen können."

Auch wenn sie in Folge des Missgeschicks viele Rennen auslassen musste, schaffte Dahlmeier schnell den Anschluss. Fußschmerzen hat sie zwar auch in Finnland noch - nach ihrer ersten großen Einzelmedaille dürften diese aber nun zumindest vorübergehend vergessen sein.

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