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Biathlon Ruhpolding: Birnbacher bei Eder-Sieg bester DSV-Athlet

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Sieg geht nach Österreich  

Birnbacher in der Verfolgung bester Deutscher

09.01.2016, 15:32 Uhr | sid

Biathlon Ruhpolding: Birnbacher bei Eder-Sieg bester DSV-Athlet. Bester Deutscher: Andreas Birnbacher verpasste in der Verfolgung aber die besten Zehn. (Quelle: imago/Camera 4)

Bester Deutscher: Andreas Birnbacher verpasste in der Verfolgung aber die besten Zehn. (Quelle: imago/Camera 4)

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup in Ruhpolding auch in der Verfolgung das Podium klar verfehlt. In Abwesenheit des erkrankten Simon Schempp lief Andreas Birnbacher über 12,5 Kilometer als bester DSV-Athlet auf den 15. Platz. Er war schon als Neunter bester Deutscher im Sprint gewesen.

Der 34-Jährige erlaubte sich bei vier Schießeinlagen zwei Fehler und hatte im Ziel 1:07,2 Minuten Rückstand auf Sieger Simon Eder, der alle Favoriten hinter sich ließ. Der Österreicher setzte sich mit einem Schießfehler vor dem Gesamtweltcup-Führenden Martin Fourcade aus Frankreich (4,2 Sekunden zurück/2) und Michal Slesingr aus Tschechien (5,1/0) durch.

"Das war definitiv kein Spaß, das war ein Kampf vom ersten Meter bis ins Ziel", sagte Birnbacher völlig ausgelaugt: "Ich hoffe, dass ich mich bis Sonntag erhole. Dann greifen wir wieder an."

Schempp-Start offen

Zweitbester Lokalmatador auf Rang 28 war der frühere Sprint-Weltmeister Arnd Peiffer. Die beiden Staffel-Weltmeister Erik Lesser und Daniel Böhm, die für die WM-Qualifikation jeweils noch einmal unter die ersten 15 laufen müssen, hatten die Chancen auf eine vordere Platzierung bereits im Sprint vergeben. Am Samstag lief es nicht viel besser - Lesser erreichte als 34. das Ziel, Böhm auf Platz 37.

Ein Start von Simon Schempp im Massenstart entscheidet sich erst am Sonntag kurz vor dem Rennen. Man wolle "noch die Nacht abwarten, ob sich der Zustand entscheidend verbessert", hieß es aus dem deutschen Team.

Der 27-Jährige, der wegen der Folgen einer Erkältung bereits den Sprint und die Verfolgung hatte auslassen müssen, liegt im Gesamtweltcup mit 150 Punkten Rückstand auf den führenden Martin Fourcade nur noch auf dem fünften Rang.

"Zuschauen und dann noch ausgerechnet beim Heimweltcup tut doppelt weh", schrieb Schempp auf seinem Facebook-Profil. Dazu stellte er ein Foto, auf dem er mit skeptischem Gesichtsausdruck seine Konkurrenten im Fernseher beobachten muss.

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