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Biathlon: Laura Dahlmeier denkt über frühes Karriereende nach

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"Einfach brutale" Belastung  

Dahlmeier kann sich frühes Karriereende vorstellen

20.01.2016, 15:04 Uhr | dpa, sid

Biathlon: Laura Dahlmeier denkt über frühes Karriereende nach. Beendet Laura Dahlmeier ihre Karriere schon in naher Zukunft? (Quelle: imago/Camera 4)

Beendet Laura Dahlmeier ihre Karriere schon in naher Zukunft? (Quelle: Camera 4/imago)

Karriereende à la Magdalena Neuner? Deutschlands derzeit erfolgreichste Biathletin Laura Dahlmeier kann sich eine ebenso frühe Abkehr vom aktiven Sport wie die Rekordweltmeisterin vorstellen.

"Es könnte ganz schnell Schluss sein. Ich glaube nicht, dass ich den Sport ewig mache", sagte Dahlmeier der "Sport Bild".

Als Grund nannte sie die "einfach brutale" Belastung. "Mir macht es aktuell unheimlich viel Spaß, aber irgendwann ist man körperlich und geistig am Ende", sagte Dahlmeier.

"Ich kann das nicht jahrelang machen"

Die 22-Jährige holte trotz des verspäteten Saisoneinstiegs in diesem Winter bereits vier Weltcupsiege. "Man kann das nicht jahrelang auf höchstem Niveau machen", gab sie nun zu. "Zumindest kann ich das nicht."

Wie einst Neuner ist auch Dahlmeier nicht bedingungslos auf den Leistungssport fixiert. "Ich möchte in meinem Leben noch so viele andere Sachen machen", sagte sie. Zum Beispiel möchte ich unbedingt mal eine Expedition auf einen hohen Berg in Nepal machen."

"Das weckt den Killerinstinkt"

Momentan aber sei sie "mit Leib und Seele Biathletin". Ihre Stärke auf den Schlussrunden erklärte Dahlmeier so: "Ich mag das direkte Duell Frau gegen Frau. Das weckt den Killerinstinkt in mir." Die zweimalige Olympiasiegerin und zwölffache Weltmeisterin Neuner hatte 2012 überraschend im Alter von nur 25 Jahren ihre Karriere beendet.

Kein Start in Antholz

Indes muss Dahlmeier wegen eines Infekts auf die Einzelrennen beim Weltcup in Antholz verzichten. Die viermalige Saisonsiegerin wird weder beim Sprint am Donnerstag noch bei der Verfolgung am Samstag dabei sein. Auch Maren Hammerschmidt fehlt erkältet

"Beide werden nicht starten. Das ist schade, aber die Gesundheit kommt vor jedem Erfolg. Wir wissen, was für eine Gefahr besteht, wenn man angeschlagen Wettkämpfe läuft und dann noch auf dieser Höhe. Da gehen wir kein Risiko ein", sagte Damen-Bundestrainer Gerald Hönig.

Ob Dahlmeier und Hammerschmidt am Sonntag in der abschließenden Staffel dabei sein werden, steht noch nicht fest.

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