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Biathlon: Deutsche Skijägerinnen sprinten in Canmore hinterher

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Windlotterie in Kanada  

Deutsche Skijägerinnen verpassen in Canmore das Podest

05.02.2016, 20:51 Uhr | dpa

Biathlon: Deutsche Skijägerinnen sprinten in Canmore hinterher. Laura Dahlmeier wurde im Sprint nur 16. (Quelle: imago/Camera4)

Laura Dahlmeier wurde im Sprint nur 16. (Quelle: Camera4/imago)

In der Windlotterie von Canmore gehörten Laura Dahlmeier und Franziska Hildebrand diesmal zu den Verliererinnen. Bei teilweise kaum beherrschbaren Böen kassierten die beiden besten deutschen Biathletinnen, eigentlich exzellente Schützinnen, beim Weltcup-Sprint mit drei sowie fünf Strafrunden ungewohnt viele Extrameter. 

Damit waren sie im Kampf um den siebten deutschen Saisonsieg chancenlos. Dahlmeier musste sich mit Rang 16 zufriedengeben. Noch bitterer war der Arbeitstag am Fuße der Rocky Mountains für Hildebrand, die trotz Laufbestzeit nur 43. wurde.

"Man muss es nehmen, wie es kommt. Man kann die äußeren Bedingungen nicht ändern. Heute war es schon sehr schwierig", sagte die viermalige Saisonsiegerin Dahlmeier, die nach ihrem krankheitsbedingten Ausfall beim letzten Weltcup in Antholz wieder auf Angriffsmodus war. Läuferisch untermauerte sie in Kanada ihre gute Verfassung mit der sechstbesten Laufzeit, lag nur 8,3 Sekunden hinter Hildebrand.

Dass sie beim Sieg der fehlerfrei gebliebenen Ukrainerin Olena Pidruschna wie Hildebrand Pech hatte, hakte Dahlmeier schnell ab: "Manche erwischen es vielleicht etwas schlechter, die anderen etwas besser. Aber das gleicht sich im Laufe der Saison wieder aus", sagte die 22-Jährige, die im Stehendanschlag eigentlich ein "kurzes Windloch hatte. Da wollte ich schnell schießen, vielleicht war das der Fehler."

Preuß mit guter Leistung nach Verletzung

Für einen Achtungserfolg sorgte Franziska Preuß. Die Staffel-Weltmeisterin, die wegen eines Haarrisses im Steißbein in diesem Jahr die ersten drei Weltcups auslassen musste, wurde bei ihrem Comeback als beste Deutsche nach nur einem Fehler Sechste: "Ich bin sehr zufrieden. Das tut gut für den Kopf, es war schwer zu Hause zu sitzen und zuzuschauen."

Im Südwesten Kanadas vor der malerischen Kulisse der Rocky Mountains lieferten Karolin Horchler (1 Fehler) als Neunte und Luise Kummer (2) als 14. ebenfalls gute Ergebnisse ab. Miriam Gössner wurde nach vier Strafrunden 27.

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