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Biathlon-WM 2016: Gössner verzichtet freiwillig auf Staffeleinsätze

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Biathlon-WM 2016  

Gössner verzichtet freiwillig auf Staffeleinsätze

28.02.2016, 09:08 Uhr | dpa

Biathlon-WM 2016: Gössner verzichtet freiwillig auf Staffeleinsätze. Miriam Gössner will bei der Biathlon-WM 2016 nicht in der Staffel starten. (Quelle: imago/GEPA pictures)

Miriam Gössner will bei der Biathlon-WM 2016 nicht in der Staffel starten. (Quelle: GEPA pictures/imago)

Biathletin Miriam Gössner hat freiwillig auf Staffel-Einsätze bei der WM verzichtet, aber ihre Ansprüche auf einen Start in den ersten Einzelrennen in Oslo angemeldet. "Ich wäre gerne im Sprint und in der Verfolgung dabei. Aber wir sind sechs Mädels und nur vier dürfen starten", sagte Gössner der "Bild". Nach dem Auftakt mit der Mixed-Staffel am kommenden Donnerstag werden am Holmenkollen am Samstag und Sonntag die Sprint- und Verfolgungsrennen ausgetragen.

Zu Saisonbeginn hatte die lange verletzte Skijägerin beim deutschen Dreifachsieg in Hochfilzen hinter Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt mit Platz drei aufhorchen lassen. Im Sprint-Weltcup liegt die laufstarke, aber schießschwache Bayerin an elfter Position und ist damit zweitbeste DSV-Skijägerin hinter Franziska Hildebrand (Platz sechs). Rang zwölf belegt Laura Dahlmeier, auf Rang 16 liegt Franziska Preuß. Vanessa Hinz ist 20., Maren Hammerschmidt 27. Aber Gössner hat anders als ihre Teamkolleginnen als einzige Deutsche alle Weltcuprennen bestritten und damit mehr Punkte gesammelt. Der Deutsche Skiverband (DSV) gibt das WM-Aufgebot am Sonntag bekannt.

Gössner: "Weiß, dass ich ein Wackelkandidat bin"

Über die Staffel-Einsätze sagte Gössner: "Ich verzichte freiwillig, weiß, dass ich ein Wackelkandidat bin." Gössner, die 2011 und 2012 mit der deutschen Damen-Staffel WM-Gold holte, konnte auch in dieser Saison ihre Defizite am Schießstand nicht verbessern: "Da habe ich meine Probleme." Jetzt hofft die 25-jährige, die nach ihrem schweren Sturz im Frühjahr 2013 mit mehreren Wirbelbrüchen um die Rückkehr in die Weltspitze kämpft, auf andere WM-Einsätze.

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