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Biathlon: Norweger-Fest in Oslo - Deutsche mit WM-Silber glücklich

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Biathlon  

Norweger-Fest in Oslo - Deutsche mit WM-Silber glücklich

13.03.2016, 11:19 Uhr | dpa

Biathlon: Norweger-Fest in Oslo - Deutsche mit WM-Silber glücklich. Die erfolgreiche Staffel aus Norwegen wurde in Oslo gefeiert.

Die erfolgreiche Staffel aus Norwegen wurde in Oslo gefeiert. Foto: Fredrik Varfjell. (Quelle: dpa)

Oslo (dpa) - Mit seinem 20. WM-Gold in der Hand und gekleidet in die goldene Siegerjacke kam Biathlon-Superstar Ole Einar Bjørndalen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

"Ich war auf einigen Siegerehrungen. Aber dieses Publikum hier ist unglaublich. So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte der Rekordweltmeister der Deutschen Presse-Agentur. Norweger, Deutsche und die völlig überraschend mit Bronze dekorierten Kanadier von Trainer Matthias Ahrens wurden nach dem Staffel-Krimi auf dem Holmenkollen bei der Medaillenvergabe auf der Medal Plaza im Herzen Oslos wie Popstars gefeiert. "Es war gigantisch", befand Schlussläufer Simon Schempp.

Mit ihren Silbermedaillen um den Hals beäugten die deutschen Biathleten ein klein wenig neidisch die glitzernden Norweger. "Ich würde mich freuen, wenn meine Jacke heute auch Gold wäre", sagte Startläufer Erik Lesser. "Für uns wäre so eine Jacke nix, da steht hinten 'Norge' drauf", meinte Schempp mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Norweger werden die Jacken für einen guten Zweck versteigern.

Auch wenn der Staffel-Titel futsch war, die Skijäger durften zurecht stolz sein auf ihre prima Leistung. "Am Ende springt Silber raus, das ist extrem geil, wenn das mit der Mannschaft funktioniert", fand Arnd Peiffer. Der bärenstarke Bendedikt Doll postete schnell mal ein Selfie und stellte knapp fest: "Sau geil. Silber!"

Bundestrainer Mark Kirchner genoss den Moment: "Wir haben wieder unter Beweis gestellt, dass wir zu den Besten gehören. Die großen Emotionen habe ich letztes Jahr gezeigt, als wir nach langer Zeit wieder Gold geholt haben. Das ist für mich die stille und innere Genugtuung."

Völlig aus dem Häuschen war dagegen Kanadas Trainer Matthias Ahrens, der vor mehr als 20 Jahren aus Deutschland ausgewandert ist. "Das ist der Wahnsinn", sagte der 54-Jährige nach der ersten Staffelmedaille überhaupt für das Ahornblatt-Team. Der Mann aus Canmore hofft: "Das wird dem Biathlon in Kanada einen Schub geben."

Nathan Smith, im Vorjahr im WM-Zweiter, stellte fest: "Staffel-Silber ist noch überraschender als meine Sprint-Medaille." Peiffer fand: "Wir freuen uns alle für sie. Das zeigt doch, dass Teams, die nicht immer auf dem Podest stehen, auch was drauf haben."

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