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Wolf dominiert weiter - Friesinger mit Rekord

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Eisschnelllauf  

Wolf dominiert weiter - Friesinger mit Rekord

10.02.2010, 04:54 Uhr | dpa

Jenny Wolf (Foto: dpa)Jenny Wolf (Foto: dpa) Jenny Wolf hat einen Tag nach ihrem 500-Meter-Weltrekord in Calgary auch das zweite Rennen über ihre Spezialstrecke gewonnen. Die 28 Jahre alte Berlinerin verpasste beim Eisschnelllauf-Weltcup auf der Olympiabahn von 1988 trotz eines Stolperers am Start in glänzenden 37,15 Sekunden ihre Weltrekordmarke nur um 0,13 Sekunden. Mit ihrem dritten Saison-Erfolg im vierten Rennen und ihrem 14. Weltcupsieg insgesamt baute sie mit 380 Punkten ihre Führung im Gesamtklassement auf die Chinesin Beixing Wang (340) aus. Die Asiatin belegte in 37,55 Sekunden wiederum Platz zwei vor Annette Gerritsen aus den Niederlanden (37,63). Heike Hartmann aus Inzell wurde in 38,20 Sekunden Zehnte.

Weltrekord Jenny Wolf schneller als sie selbst
Bestmarke Schwarz läuft deutschen Rekord auf 1500 Meter
Salt Lake City Jenny Wolf auf dem Sprinterthron

Friesinger läuft deutschen Rekord

Sprint-Weltmeisterin Anni Friesinger schaffte bereits ihren zweiten deutschen Rekord innerhalb einer Woche. Als Zweite über 1500 Meter verbesserte sie in 1:53,09 Minuten ihre alte Bestmarke aus dem Jahr 2005 um 0,1 Sekunden. Erst in der Vorwoche hatte die 30 Jahre Inzellerin in Salt Lake City auch ihren 1000-m-Rekord auf 1:13,71 Minuten gedrückt. Der 1500-m-Sieg ging an die Kanadierin Christine Nesbitt in 1:52,75.

Anschütz-Thoms mit Bestleistung

Erfolgserlebnisse verbuchten auch Daniela Anschütz-Thoms und Claudia Pechstein. Die Erfurter Team-Olympiasiegerin drückte in 1:53,80 Minuten ihre persönliche Bestzeit gleich um 1,49 Sekunden und kam damit auf den vierten Rang. Auch die fünfmalige Olympiasiegerin Pechstein verbesserte in 1:54,31 ihre Bestzeit um 0,52 Sekunden und wurde Fünfte.

Wotherspoon weiter souverän

Der dominierende Sprinter bleibt Jeremy Wotherspoon. Auf seiner Hausbahn in Calgary verbuchte der 31-jährige Weltrekordler aus Kanada in 34,24 Sekunden im vierten Rennen über 500 Meter den vierten Erfolg. Bei seinem insgesamt 62. Weltcupsieg verwies der siebenmalige Weltmeister den US-Amerikaner Tucker Fredricks (34,31) auf Platz zwei. Mit der Maximalpunktzahl von 400 Zählern führt Wotherspoon souverän die Gesamtwertung an. Anton Hahn aus Erfurt belegte in 35,40 Sekunden den 4. Platz in der B-Gruppe und scheiterte damit schon zum vierten Male in dieser Saison bei dem Versuch, den sechs Jahre alten deutschen Rekord von Michael Künzel (Berlin/35,30) zu knacken.

Kramer holt seinen Rekord zurück

Weltmeister Sven Kramer hat sich mit Wut im Bauch zum Abschluss des zweiten Wettkampftages beim Eisschnelllauf-Weltcup in Calgary seinen Weltrekord über 5000 Meter zurück geholt. In 6:03,32 Minuten verbesserte der Niederländer die gerade eine Woche alte Bestmarke des Italieners Enrico Fabris gleich um 4,08 Sekunden. In Salt Lake City hatte Kramer gegen Fabris die erste Niederlage seit mehr als einem Jahr hinnehmen müssen. Fabris blieb als Zweiter in 6:06,42 auch noch unter seinem alten Rekord. Auf Platz drei kam Carl Verheijen (Niederlande/6:11,15). Bester Deutscher wurde der Erfurter Robert Lehmann, der in 6:23,13 Minuten auf Platz 13 lief. Tobias Schneider (Berlin) konnte seine Top-Leistung aus dieser Woche mit Platz acht nicht wiederholen und musste in 6:26,19 mit Rang 17 zufrieden sein.


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