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Hüfner siegt in Calgary

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Rodeln  

Hüfner siegt in Calgary

12.02.2010, 23:04 Uhr | dpa

Tatjana Hüfner in Aktion (Foto: Reuters)Tatjana Hüfner in Aktion (Foto: Reuters) Alle Selbstzweifel besiegt, die Hierarchie wieder hergestellt: Nach langen Wochen der Unsicherheit hat Rodel-Weltmeisterin Tatjana Hüfner in die Erfolgsspur zurückgefunden und mit ihrem ersten Saisonerfolg den 75. Weltcup-Sieg der deutschen Frauen in Serie perfekt gemacht. "Es gab Tage, da war ich fast schon am Ende. Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass hat sich nun bezahlt gemacht", jubelte die erleichterte 24-Jährige nach ihrem Erfolg im kanadischen Calgary. Hinter Hüfner machten Silke Kraushaar-Pielach, Natalie Geisenberger und Anke Wischnewski den ersten Vierfachtriumph der Saison der schon seit zehn Jahren ungeschlagenen deutschen Rodel-Frauen perfekt.

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"Das war wie ein Befreiungsschlag"

"Schon die Vorbereitungslehrgänge verliefen nicht optimal. Ich habe viel am Schlitten hin und her getestet", blickte Hüfner nach ihrem Sieg auf die schweren Zeiten zurück. Seit Wochen hatte die Oberwiesenthalerin mit ihrer schwachen Form gehadert, selbst bei der Deutschen Meisterschaft konnte die Weltmeisterin nur den dritten Rang holen. Auch der Weltcup-Einstand misslang auf der ganzen Linie: Nach einem verpatzten ersten Lauf erreichte Hüfner in Lake Placid (USA) nur den schwachen zehnten Platz. Doch in Calgary, wo Hüfner auch im vergangenen Winter siegte, platzte der Knoten. "Das war wie ein Befreiungsschlag", gestand sie und gewährte ungewohnte Einblicke in ihr Seelenleben. "Das Tief in den letzten Wochen war ziemlich groß."

Die Weltmeisterin zurück in der Erfolgsspur

Seit Februar trägt Hüfner den Titel Weltmeisterin, doch die Schlagzeilen gehören meist ihren deutschen Konkurrentinnen Kraushaar- Pielach und Senkrechtstarterin Geisenberger. Große mediale Präsenz ist nicht das Ding der aus dem Harz stammenden Athletin, dafür will sie auch fern der Eisrinne hoch hinaus. Im Sommer bezwang Hüfner in den französischen Alpen mit dem 4248 Meter hohen Blanc du Tacul ihren ersten Viertausender. Mit ihrem Sieg in Calgary ist die Weltmeisterin nun auch sportlich wieder ganz oben.

Tausendstelsekunden machen den Unterschied

Bei ihrem Erfolg mit dem Vorsprung der Rodel-Winzigkeit von 18 Tausendstelsekunden profitierte die nach dem ersten Durchgang auf Rang zwei liegende Hüfner von einem schweren Fahrfehler der führenden Kraushaar-Pielach im entscheidenden Lauf. "Es ist ärgerlich, dass ich den ersten Platz so weggeschmissen habe", grantelte die 37-Jährige aus Oberhof, die damit die Einstellung der Rekordmarke von 37 Weltcup-Siegen von Sylke Otto knapp verpasste. Dennoch zog Kraushaar- Pielach nach den ersten beiden Rennen des Winters ein versöhnliches Fazit. "Mit den Plätzen eins und zwei zum Beginn einer Saison muss man einfach zufrieden sein."

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