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Skilanglauf - Weltcup: Deutsches Trio unter den Top 10

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Langlauf  

Deutsches Trio unter den Top 10

10.02.2010, 00:42 Uhr | dpa

Axel Teichmann in Topform (Foto: imago)Axel Teichmann in Topform (Foto: imago) Der Gesamtweltcupsieg der Skilangläufer geht auch in dieser Saison nur über die Schützlinge von Bundestrainer Jochen Behle. Axel Teichmann siegte im norwegischen Beitostölen den ersten Distanzweltcup über 15 km in der freien Technik und sorgte mit bestechender Frühform dafür, dass die deutschen Asse nach dem Sprint-Erfolg von Josef Wenzl in Düsseldorf weiter ungeschlagen sind.

Bundestrainer Behle jubelt

"Das war eine ganz starke Leistung von Axel", jubelte Behle nach dem insgesamt siebenten Sieg des Thüringers in einem Weltcup-Rennen. Der Verfolgungs-Weltmeister von Sapporo war entgegen seiner bisherigen Gewohnheiten von Beginn an forsch unterwegs gewesen und hatte bei Kilometer zehn die Führung übernommen. Teichmann ließ sich dann auch nicht von der eindrucksvollen Vorstellung des Tschechen Lukas Bauer überraschen, der auf den letzten fünf Kilometern extrem schnell war und am Ende Platz zwei belegte.

Sommerfeldt: "So kann es weitergehen"

Unterstützt wurde Teichmann wie erwartet von einer starken Mannschaft. Der Oberwiesenthaler René Sommerfeldt kam im Windschatten seines Trainingskollegen Bauer auf Platz vier, der zweimalige Gesamtweltcup-Sieger Tobias Angerer wurde Achter. "So kann es weitergehen", meinte Sommerfeldt trocken, während Angerer noch etwas mit der fehlenden Wettkampfhärte haderte. "Zum Schluss habe ich Federn gelassen, aber ansonsten bin ich schon zufrieden", meinte Angerer, der als letzter Starter des Feldes wegen des zum Teil heftigen Schneefalls die schwierigsten Bedingungen gerade auf der kraftraubenden Schlussrunde zu meistern hatte.

Künzel und Sachenbacher enttäuschen

Evi Sachenbacher umarmt Claudia Künzel (Foto: imago)Evi Sachenbacher umarmt Claudia Künzel (Foto: imago) Favoritin Marit Björgen hat erwartungsgemäß den ersten Distanzweltcup der Skilangläuferinnen im heimischen Beitostölen gewonnen. Die Norwegerin setzte sich über 10 km im freien Stil in 26:16,3 Minuten vor ihrer Landsfrau Vibeke Skofterud und der schwedischen Junioren-Weltmeisterin Charlotte Kalla durch. Beste des deutschen Quintetts war Claudia Künzel-Nystad mit 56,2 Sekunden Rückstand als Neunte. Evi Sachenbacher-Stehle belegte Platz 14, Stefanie Böhler wurde 23.

Hänger am steilsten Berg

"Es war eine erste internationale Standortbestimmung. Ich hatte noch kein richtiges Wettkampfgefühl", resümierte Künzel-Nystad nach Platz neun. Die Sächsin war sehr schnell angegangen und lag nach den ersten zwei Kilometern sogar in Führung. "Zwischen den Kilometern fünf und acht aber hatte ich einen Hänger und das ausgerechnet am steilsten Berg", gestand die Olympia-Zweite von Turin im Sprint, die sich aber noch einmal fing und die Top-Ten-Platzierung erkämpfte. Evi Sachenbacher-Stehle dagegen schaffte dies nicht. "Es lief alles etwas zäh, es fühlte sich alles noch ganz schön steif an. Aber so langsam hatte ich mich gar nicht gefühlt", sagte Sachenbacher-Stehle. Behle sprach von einem ordentlichen Auftakt. "Mit Evi bin ich allerdings nicht ganz zufrieden, sie hatte ich weiter vorn erwartet", meinte der Coach und versprach: "Die Sekunden, die uns nach vorn gefehlt haben, werden wir im Saisonverlauf noch aufholen."

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