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Bob - Weltcup in Park City: Kiriasis fährt der Konkurrenz davon

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Bob  

Kiriasis fährt der Konkurrenz davon

12.02.2010, 23:04 Uhr | dpa

Sandra Kiriasis (Foto: dpa)Sandra Kiriasis (Foto: dpa) In Park City war Sandra Kiriasis beim zweiten Bob-Weltcup diesmal In einer eigenen Welt unterwegs. Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin hatte nach dem für sie enttäuschenden dritten Rang von Calgary reagiert und ihre beste Anschieberin Romy Logsch wieder in den Schlitten geholt. Damit holte sie sich im Vergleich zu ihrer Dauerrivalin Cathleen Martini bereits am Start die vorentscheidenden Tausendstel. Am Ende trennte das Weltmeister-Duo von den WM-Zweiten von St. Moritz 28 Hundertstelsekunden.

Glück bei der Kufenwahl

"Vergangene Woche hatte ich zwei richtig schlechte Läufe, heute waren es zwei richtig gute", analysierte die fünffache Gesamtweltcup-Siegerin, die auf der Olympia- Bahn von 2002 ihren 31. Weltcup-Erfolg feierte. Als Begründung führte sie neben ihrer starken Anschieberin auch das Wetter an. "Bei dem Schneefall hatte ich wohl auch mit der Kufenwahl Glück. Oder die anderen hatten Pech", gab sie zu. Die Siegprämie kann sie gut gebrauchen. "Am Samstag ist Richtfest für unser neues Haus", erklärte Kiriasis. 2004 war ihr Haus im Hochsauerland abgebrannt.

Auch Tischer zufrieden

Eine feste Größe in der Weltspitze ist Cathleen Martini geworden. Mit Anschieberin Janine Tischer wurde sie wie in Calgary Zweite und war sichtlich zufrieden. "Es hat großen Spaß gemacht, es waren feine Läufe. Ich werde von Jahr zu Jahr reifer, ruhiger. Und das zeigt sich dann in der Fahrqualität", begründete sie ihre Leistungssteigerung.

Weltcup Ergebnisse Bob Herren

Florschütz schneller als Lange

Bei den Männern bekommt André Lange Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Der Doppel-Olympiasieger von Turin musste sich mit Platz vier im Zweier begnügen. Dafür sprang ein anderer in die Bresche: Thomas Florschütz, der erstmalig als Fixstarter im Weltcup eingesetzt wird, kam mit seinem Anschieber Mirko Pätzold hinter dem amerikanischen Duo Steven Holcomb/Curtis Tomasevicz auf Platz zwei. "Ich bin sprachlos. Ich bin zum ersten Mal in Amerika und hatte nur sechs Trainingsläufe", freute sich Florschütz.

Laufbestzeit in Durchgang eins

Unter die besten Zehn wollte Florschütz bei seinem Park-City-Debüt kommen, um die erste Startgruppe zu halten. Doch dann lief es besser als gedacht. Bei starkem Schneefall fuhr der Sachsen-Express im ersten Lauf allen davon. Im Finale fehlte dann etwas Glück. "Ich habe einen kleinen Fehler gemacht, vielleicht hat der den Sieg gekostet. Aber auch so bin ich überglücklich", sagte Florschütz, zumal er erstmals in einem Wettbewerb den weltbesten Piloten, André Lange, bezwingen konnte.

Lange wird immer langsamer

Der reagierte gelassen. "Das ist mir völlig schnuppe, wer vor mir ist. Mein Ziel ist nur die WM in Altenberg und im Hinblick darauf sind solche Ergebnisse wie heute wichtig. Ich will auf alles vorbereitet sein", meinte Lange. Er hatte die besten Startzeiten, verlor aber kontinuierlich. "Wir haben uns am Start bemüht, wir haben uns unterwegs bemüht. Es ist immer langsamer geworden, das hat jeder gesehen. Aber warum, dass kann ich derzeit nicht beantworten."

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