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Bob - Weltcup in Park City: Lange geschlagen und etwas ratlos

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Bob  

Lange geschlagen und etwas ratlos

12.02.2010, 23:04 Uhr | dpa, sid

André Lange und sein Team (Foto: imago)André Lange und sein Team (Foto: imago) Ausgerechnet an der Stätte seines ersten Bob-Olympiasieges hat der siegverwöhnte André Lange gleich zweimal seine Meister gefunden. Beim Weltcup auf der Olympia-Bahn von 2002 in Park City (USA) war Lokalmatador Steven Holcomb mit beiden Schlitten nicht zu schlagen. Zwar konnte der dreimalige Olympiasieger das Duell im Viererbob eng gestalten und hatte am Ende mit nur neun Hundertstelsekunden als Zweiter das Nachsehen. Doch tags zuvor im kleinen Schlitten verpasste der Weltmeister mit Anschieber Kevin Kuske als Vierter sogar das Podium. Holcomb feierte im US-Bundesstaat Utah bei der zweiten Weltcup-Station der Saison seine Siege zwei und drei und führt nun beide Gesamtwertungen vor Lange an.

Zweierbob Kiriasis siegt, Florschütz erstmals auf dem Podest

Weltcup Ergebnisse Bob Herren

Ziel ist der Titel bei der Heim-WM

Lange wirkte nach dem erneuten Sieg von Holcomb etwas ratlos. "Es ist beunruhigend, er wird immer schneller in der Bahn. Ich weiß noch nicht, wie er das anstellt und wie ich ihn überholen kann", erklärte er nach dem Wettbewerb. "Wir wurden unterwegs immer langsamer. Wir müssen noch analysieren, den Bob kontrollieren und die Kufenwahl überdenken." Der 34-Jährige glaubt aber noch an Materialreserven: "Ich hoffe, dass die Jungs von der FES in Berlin genau hingeschaut und eine Idee bekommen haben, wie wir wieder vorbeikommen." Die für ihn ungewohnten Ergebnissen sind Lange eher zweitrangig. "Für uns gibt es ein wichtiges Rennen in diesem Winter, das ist die WM in Altenberg. Bedenklich wird es nur, wenn es diese Reihenfolge bei der WM geben würde."

Florschütz kann Vortagsergebnis nicht wiederholen

Insgesamt zufrieden zeigte sich der deutsche Cheftrainer Raimund Bethge: "Die Leistungen sind konstant. Es ist aber alles sehr eng beisammen, da wird jeder kleine Fehler sofort bestraft." Thomas Florschütz, der im Zweier als Zweiter erstmals in seiner Laufbahn auf das Podest gefahren war, musste sich im großen Bob mit Rang zehn begnügen. Enttäuschend aus deutscher Sicht war nur der 22. Platz von Karl Angerer aus Königssee im Viererbob, nachdem er zuvor im kleinen Gefährt Achter geworden war.

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