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Eisschnelllauf - DM in Inzell  

Wolf nutzt Friesingers Abwesenheit

10.02.2010, 04:35 Uhr | dpa

Jenny Wolf (Foto: imago)Jenny Wolf (Foto: imago) Weltmeisterin Jenny Wolf hat den von zahlreichen Absagen überschatteten deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Inzell den einzigen Glanz verliehen. In Abwesenheit von Anni Friesinger entschied die Weltrekordlerin die Rennen über 500 und 1000 Meter souverän für sich und liegt im Sprint-Vierkampf ganz klar auf Kurs Titelverteidigung.

Rumpffeld

Unmittelbar vor dem Auftakt hagelte es weitere Absagen. Nach den "Golden Girls" Friesinger, Claudia Pechstein und Daniela Anschütz-Thoms verzichteten auch die Sprinter Judith Hesse und Anton Hahn sowie Stefan Heythausen verletzungsbedingt auf einen Start bei den Rumpf-Meisterschaften. Sie können voraussichtlich auch bei den kommenden Höhepunkten, der Mehrkampf-EM im russischen Kolomna (12./13. Januar) und den Sprint-Weltmeisterschaften in Heerenveen (19./20. Januar), nicht dabei sein.

Temperatur schnellt über Nacht nach oben

Ein Fön-Einbruch hatte über Nacht die Temperaturen am Fuße der Alpen von minus 18 Grad auf vier Grad Celsius hinaufschnellen lassen. Jenny Wolf war darüber nicht unzufrieden. "Ich bin heilfroh, dass es nicht mehr so eiskalt ist", meinte die Berlinerin, die über 500 Meter bei nicht optimalen Eis-Verhältnissen und Gegenwind auf der Zielgeraden in 38,94 Sekunden ein respektables Resultat erreichte. Ihren Freiluft-Weltrekord von 38,25 Sekunden verpasste sie jedoch deutlich. "Ich bin aus dem vollen Training heraus gelaufen, da ist es klar, dass ich nicht so schnell sein kann", sagte die 28-Jährige.

Hartmann und Zoellner als Widersacherinnen für Friesinger

Dennoch siegte sie mit klarem Abstand vor Heike Hartmann (39,78) und Pamela Zoellner (39,98), die noch um den dritten Platz neben Friesinger und Wolf bei der Sprint-WM kämpfen. Auch über die von ihr ungeliebten 1000 Meter war Wolf in 1:18,88 Minuten so schnell wie noch nie auf einer Freiluftbahn. "Bis 800 Meter lief es traumhaft, dann wurde es ganz schwer", meinte sie.

Traurige Topfavoritin schaut nur zu

Titelverteidiger Friesinger stand traurig an der Bande und bedauerte, nicht dabei sein zu können. "Ich habe auf Lanzarote im Trockentraining eine neue Startposition eingeübt und wollte sie hier auf dem Eis ausprobieren. Schade", meinte die 30 Jahre alte Weltmeisterin, die nach einem entzündeten Insektenstich Antibiotika verabreicht und das Stoppzeichen durch den Teamarzt bekam.

Lehmann führt bei den Herren

Im Mehrkampf, bei dem nur sechs Damen um den Titel kämpfen, übernahm Lucille Opitz (42,22) nach den 500 Metern die Führung. Bei den Herren ging nach der zweiten Strecke Robert Lehmann in Front. Lehmann untermauerte mit seinem Erfolg über 3000 Meter in 4:00,24 Minuten seine Titelambitionen. Er führt mit 77,680 Punkten vor Titelverteidiger Tobias Schneider (78,218) und Marco Weber (78,721). Im Sprint der Herren führt nach zwei Strecken Titelverteidiger Samuel Schwarz, der die 1000 Meter in 1:12,02 Minuten für sich entschied. Die 500 Meter hatte Nico Ihle in 36,39 Sekunden gewonnen.

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