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Pechstein nimmt zehnte Medaille ins Visier

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Eisschnelllauf - EM  

Pechstein nimmt zehnte Medaille ins Visier

10.02.2010, 04:49 Uhr | dpa

Claudia Pechstein (Foto: imago)Claudia Pechstein (Foto: imago) Trotz einer gerade überstandenen Erkältung hat Claudia Pechstein die Chance auf ihre zehnte Medaille bei Eisschnelllauf-Europameisterschaften gewahrt. Nach dem ersten Tag der Titelkämpfe im russischen Kolomna rangiert die 35 Jahre alte Berlinerin mit 80,296 Punkten auf Rang drei, knapp gefolgt von Team-Gefährtin Daniela Anschütz-Thoms (80,575). In Führung liegt die wiedererstarkte Weltmeisterin Ireen Wüst (Niederlande) mit 79,786 Punkten vor ihrer Landsmännin Paulien van Deutekom (79,966). Gefahr droht den beiden Deutschen im Medaillenkampf am Sonntag aber noch von Titelverteidigerin Martina Sablikova, die in 4:01,67 Minuten die 3000 Meter vor Wüst gewann und über 500 Meter immerhin eine persönliche Bestzeit (40,58) fixierte.



Anschütz: zu viele Fehler auf der Zielgeraden

Claudia Pechstein begann ihre 16. Europameisterschaft mit einem Paukenschlag, denn in 10,86 verbuchte sie im ungeliebten 500-Meter-Rennen die schnellste Startzeit. Am Ende reichte es für die fünfmalige Olympiasiegerin in Saison-Bestzeit von 39,52 Sekunden zu Rang fünf. "Ich wäre lieber am Ende der 500 Meter Beste gewesen und nicht nur über 100 Meter. Aber mit meinem Auftakt kann ich dennoch zufrieden sein", sagte die Berlinerin, die sich nach ihrer Lymphknoten-Entzündung aber wieder auf dem Wege der Besserung befindet. "Zumindest bekommen ich wieder Luft", konstatierte sie. Daniela Anschütz-Thoms wurde in 39,79 Sekunden Siebte. "Ich habe auf der Startgeraden einfach zu viele Fehler gemacht", sagte die 33- jährige Thüringerin, "aber insgesamt war der Auftakt akzeptabel".

Medaille bleibt das Ziel

Über 3000 Meter verfehlte Pechstein im fünften Langstreckenrennen der Saison zum fünften Mal knapp das Podest und setzte ihre schier unheimliche Pechsträhne der vierten Plätze fort. In 4:04,66 Minuten bezwang sie zwar ihre Team-Rivalin Anschütz-Thoms knapp (5./4:04,71), musste aber nicht nur Sablikova, sondern auch Wüst und van Deutekom den Vortritt lassen. Pechstein: "Da hat sich die Erkältung schon noch ausgewirkt, ich wollte schneller sein. Aber wenn es am Ende zu einer Medaille reicht, wäre das Ziel erreicht." Angesichts der Stärke von Sablikova über 5000 Meter droht den deutschen Damen aber immer noch ein ähnlich enttäuschendes Abschneiden wie im Vorjahr, als sie erstmals seit 26 Jahren eine EM-Medaille verpasst hatten.


"Niederlage gegen Claudia tut nicht weh"

Dennoch war auch Daniela Anschütz-Thoms nicht unglücklich über ihr Zwischen-Resultat. "Wenn die 1500 Meter am Sonntag jetzt so laufen wie beim Weltcup in Calgary, als ich Vierte war, dann ist noch einiges möglich. Die Niederlage gegen Claudia tut nicht weh, diese paar Hundertstel waren nicht entscheidend", sagte die Erfurterin.

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