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Wolf dicht vor dem Gesamtsieg im Weltcup

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Eisschnelllauf  

Wolf dicht vor dem Gesamtsieg im Weltcup

10.02.2010, 04:35 Uhr | dpa

Jenny Wolf (Foto: dpa)Jenny Wolf (Foto: dpa) Jenny Wolf ist nicht zu bremsen: Die Sprint-Weltmeisterin verlängerte in Hamar (Norwegen) ihre seit sechs Wochen anhaltende Siegesserie im Eisschnelllauf-Weltcup über 500 Meter und durfte den 20. Weltcupsieg ihrer Karriere feiern. Der dritte Gesamt-Weltcup in Serie ist ihr damit kaum noch zu nehmen. Die 28 Jahre alte Berlinerin entschied auch des zweite Rennen im Wikingerschiff zu ihren Gunsten und kam in 37,52 Sekunden auf exakt dieselbe Zeit wie am Vortag. Es ist die schnellste Zeit einer Sprinterin außerhalb der Hochlandbahnen von Calgary und Salt Lake City und wird daher in bei den Eisschnellläufern auch gern als inoffizieller Flachland-Rekord tituliert.



WM Ungefährdet zum Titel

Lob von der Konkurrenz

"Das vergangene Wochenende mit den vier WM-Strecken hat ganz schön geschlaucht. Die Läufe sahen gut aus, aber ich spüre, wie mir hier die Kräfte schwinden. Bei optimaler Vorbereitung wäre es hier noch viel schneller gegangen", meinte sie schmunzelnd nach ihrem "Flachland-Weltrekord". Die Konkurrenz lobt den neuen Sprint-Star schon in höchsten Tönen: "Unglaublich: Die ersten 100 Meter läuft sie so schnell wie die Männer", meinte Ex-Weltmeisterin Marianne Timmer aus den Niederlanden. Mit wiederum riesigem Rückstand von 0,67 Sekunden belegte wie schon am Vortag die Südkoreanerin Lee Sang-Hwa in 38,19 Sekunden den zweiten Platz. Pamela Zoellner aus Erfurt kam nach Rang fünf am Vortag diesmal in 38,80 Sekunden auf den achten Platz, Heike Hartmann aus Inzell wurde in 38,83 Sekunden Zehnte.

Gerritsen auf Rang drei

Annette Gerritsen (Niederlande) übernahm mit Rang drei in Hamar und 588 Punkten den zweiten Platz im Gesamtklassement hinter Jenny Wolf, die im zehnten Saisonrennen den achten Sieg verbuchte und nun mit 960 Zählern fast uneinholbar mit 372 Punkten Vorsprung das Klassement anführt. Vor den abschließenden vier Rennen in Inzell und Heerenveen darf die Berlinerin bereits mit der Weltcup-Prämie von 14 000 Dollar für den dritten Weltcup-Gesamt-Erfolg in Serie planen.

Pechstein beendet Negativserie

Claudia Pechstein hat indes ihre schier unheimliche Serie von sechs vierten Plätzen auf den Langstrecken beendet mit Platz zwei erstmals in dieser Saison das Siegerpodest bestiegen. In 6:56,57 Minuten lief sie über 5000 Meter so schnell wie noch nie in dieser Saison. Der Sieg ging an Weltmeisterin Martina Sablikova aus Tschechien, die in 6:51,83 Minuten den acht Jahre alten Bahnrekord von Gunda Niemann-Stirnemann löschte. Pechstein verbesserte sich mit nunmehr 320 Zählern auf Platz zwei der Langstrecken-Gesamtwertung hinter Sablikova (480). Die Erfurterin Daniela Anschütz-Thoms, die sich als Vierte in 7:02,94 gleichfalls formverbessert zeigte, ist nun Fünfte der Weltcup-Reihung.

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