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Eisschnelllauf-WM: Debakel für Pechstein - van Deutekom triumphiert

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Eisschnelllauf - WM  

Debakel für Pechstein - van Deutekom triumphiert

10.02.2010, 04:35 Uhr | t-online.de, sid

Total enttäuscht: Claudia Pechstein (Foto: dpa) Total enttäuscht: Claudia Pechstein (Foto: dpa) Claudia Pechstein erlebte bei der Eisschnelllauf-WM im Mehrkampf einen völlig unerwarteten Absturz - und das auf ihrer Berliner Hausbahn im Sportforum Hohenschönhausen. Die 35-Jährige kam mit 165,093 Punkten nur auf den siebten Rang und lieferte ihr schlechtestes WM-Ergebnis seit 1995 ab. Erstmals seit 28 Jahren gab es keine deutsche Medaille bei einer Mehrkampf-WM, da auch Olympiasiegerin Daniela Anschütz-Thoms als Sechste weit vom Treppchen entfernt war und wurde Sechste mit 164,886 Punkten.

Erster Tag Pechstein läuft hinterher
Kritik Pechstein malt düstere Zukunft

Zwei Niederländerinnen vorn

Den Titel gewann die Niederländerin Paulien van Deutekom (162,191 Punkte) vor ihrer Landsfrau Ireen Wüst (162,533) und Kristina Groves aus Kanada (62,879).

Rückkehr von Trainer Franke endet im Fiasko

"Ich kann das nicht erklären. Ich wollte glänzen, doch am Ende war es ein Wort mit Sch...", sagte Pechstein. Die 35-Jährige hatte extra für die WM beim Verband die Wettkampf-Rückkehr ihres Ex-Trainers Joachim Franke durchgedrückt, doch am Ende war auch der 67 Jahre alte Routinier ratlos: "Vielleicht war der Druck zu groß. So eine Zeit wie über 3000 Meter ist sie letztmals vor zehn Jahren gelaufen."

Kritik von Bundestrainer Eicher

Bundestrainer Markus Eicher sprach die Dinge kritisch an: "Vielleicht gab es Schwierigkeiten im Training. Ich weiß es doch gar nicht, ich war ja durch die Rückkehr von Joachim Franke nicht eingebunden." Eicher, der für Franke seinen Platz am Eis räumen musste, bezeichnete die Leistung als "Katastrophe".

Rücktritt kein Thema mehr

Trotz der Enttäuschung wollte sich Pechstein keine Gedanken über einen Rücktritt machen. "Das hier hat keinen Einfluss auf meine Zukunft", sagte die fünfmalige Olympiasiegerin. Zu Saisonbeginn hatte sie sich anders geäußert. Damals kündigte sie ihren Rückzug für den Fall an, dass sie in Berlin oder einen Monat später bei der Einzelstrecken-WM in Japan keine Medaille holen würde.

Mattscherodt einziger Lichtblick

Für einen kleinen Lichtblick sorgte Katrin Mattscherodt, die Rang zehn belegte. Lucille Opitz kam auf Platz 20.

Männer enttäuschen wieder

Wenig glanzvoll war auch der Auftritt der deutschen Männer, die mal wieder hinterher liefen. Tobias Schneider und Robert Lehmann schafften nicht einmal den Sprung unter die besten Zwölf für den abschließenden 10.000-Meter-Lauf. Unterdessen verteidigte Sven Kramer aus den Niederlanden seinen Titel erfolgreich vor dem Norweger Havard Bökko und Shani Davis aus den USA.

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