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Doping  

Biathleten ziehen Varis aus dem Verkehr

11.02.2008, 21:31 Uhr | dpa

Der letzte Schuss ging nach hinten los: Biathletin Varis (Foto: imago)Der letzte Schuss ging nach hinten los: Biathletin Varis (Foto: imago) Die Finnin Kaisa Varis ist von der Internationalen Biathlon-Union (IBU) lebenslang gesperrt worden. Die ehemalige Langläuferin war bereits von 2003 bis 2005 wegen EPO-Missbrauches vom Internationalen Ski-Verband FIS für zwei Jahre aus dem Verkehr gezogen worden. Bei einer Dopingkontrolle während des Biathlon-Weltcups am 6. Januar in Oberhof wurde ihr erneut EPO-Missbrauch nachgewiesen. "Nach unserer Rechtsauffassung spielt es keine Rolle, ob sie IBU-Athletin oder in anderen Bereichen des Sports wegen Dopings gesperrt war. Deswegen ist sie für uns eine Wiederholungstäterin und wird lebenslang gesperrt", sagte IBU-Vizepräsident Alfons Hörmann zur Entscheidung der Exekutive des Verbandes.

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Für die Weltmeisterschaft vorsorglich gesperrt

In ihrer A- und B-Probe, die nach dem Weltcup-Massenstartrennen in Oberhof entnommen wurde, wurde gentechnisch verändertes EPO gefunden. Die Finnin war nur zwei Wochen nach ihrem ersten Weltcup-Sieg im Biathlon mit einer positiven A-Probe von ihrer Doping-Vergangenheit eingeholt worden. Der finnische Biathlon-Verband hatte bereits nach Bekanntwerden des Ergebnisses der A-Probe am 21. Januar auf eine Nominierung der 32-Jährigen für die noch bis Sonntag laufenden Weltmeisterschaften im schwedischen Östersund verzichtet. Nach ihrem Sprint-Sieg am 11. Januar in Ruhpolding hatte sie erneute Doping-Verstrickungen zurückgewiesen und um Vergebung für ihre früheren Doping-Fehltritte gebeten. "Ich will nichts verleugnen, aber ich kann die Zeit nicht zurückdrehen und will nur über 2008 reden", sagte Varis damals.



"Deutliches Signal im Kampf gegen Doping"

Bereits 2001 war Kaisa Varis - ohne eigenes Vergehen - in den Langlauf-Skandal bei der nordischen Ski-WM in Lahti verwickelt gewesen. Dort hatte sie Bronze über 15 Kilometer klassisch gewonnen. Der Sieg mit der finnischen Staffel wurde wieder aberkannt, da ihre Teamkollegin Virpi Kuitunen gedopt war. Bei der WM 2003 in Val di Fiemme wurden bei Varis auffällige Blutwerte festgestellt und sie daraufhin für zwei Jahre gesperrt. "Mit unserer Entscheidung wollen wir ein deutliches und klares Signal setzten, dass wir im Kampf gegen Doping hart durchgreifen", sagte Hörmann, der auch Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV) ist.

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