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Skeleton: Anja Huber schneller als US-Girl Uhländer

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Anja Huber schneller als US-Girl Uhländer

23.02.2008, 18:07 Uhr | dpa

Anja Huber (Foto: dpa)Anja Huber (Foto: dpa) Nach einem total verrückten Rennen hat Anja Huber aus Berchtesgaden erstmals in ihrer Karriere den Weltmeistertitel im Skeleton gewonnen. Die 24 Jahre alte Europameisterin und Deutsche Meisterin verwies in Altenberg Weltcup-Gesamtsiegerin Katie Uhländer aus den USA nach vier Wertungsläufen mit 30/100 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Kerstin Jürgens von der RSG Hochsauerland holte mit einem starken vierten Lauf, in dem sie die Bestzeit markierte, die kaum noch für möglich gehaltene Bronzemedaille. Die Oberhoferin Marion Trott kam bei ihrer ersten WM auf Rang sieben.

Skeleton-WM Edelmetall für Rommel

Jürgens' Bronze "unfassbar"

"Ich bin einfach nur glücklich und froh, dass es bei diesem verrückten Rennen noch gereicht hat", sagte Huber, die im fünften Wettbewerb bei der Heim-WM im Bob und Skeleton das vierte Gold für die Deutschen holte. Auch Bundestrainer Bernhard Lehmann, der zuvor mit der Bronze-Medaille von Frank Rommel die Vorgabe seiner Disziplin mit je einer Medaille erfüllt hatte, war sichtlich zufrieden: "Anja hat vier solide Läufe heruntergebracht und ihre starke Leistung von den deutschen Meisterschaften bestätigt. Dass es für Kerstin noch reichte, ist eigentlich unfassbar."

Huber 2007 nur 15. der WM

Für die Sportmanagement-Studentin Huber war es der bislang größte Erfolg ihrer erst fünfjährigen Karriere, die 1989 mit dem Rodeln begann. Die sympathische Berchtesgadenerin wurde bei den Olympischen Winterspielen 2006 nach einem schweren Trainingssturz Achte. Auf der Olympia-Piste von Cesana verteidigte sie dann im Januar ihren Europameistertitel aus dem Vorjahr. Bei der WM 2007 in St. Moritz landete sie noch auf einem enttäuschenden 15. Rang. Huber ist nach Premieren-Siegerin Steffi Hanzlik (2000) und Diana Sartor (2004) die dritte deutsche Weltmeisterin.

Bei Jürgens war "plötzlich der Druck weg"

Kerstin Jürgens, die Huber bei den nationalen Titelkämpfen im Januar noch Paroli bieten konnte, reagierte nach einem erneut verpatzten dritten Lauf total sauer und schrieb die Medaille eigentlich schon ab. "Plötzlich war wahrscheinlich der Druck weg", sagte Jürgens, die mit Laufbestzeit im Finale eine furiose Aufholjagd startete und dann ein Wechselbad der Gefühle erlebte. "Die Medaille hatte ich eigentlich schon abgeschrieben. Daher kann ich es nicht fassen", sagte die WM-Dritte von 2004 und ließ sich von Bob-Weltmeisterin Sandra Kiriasis feiern.

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