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Friesinger hofft auf Gold - Wolf bangt

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Eisschnelllauf  

Friesinger hofft auf Gold - Wolf bangt

10.02.2010, 04:58 Uhr | dpa

Anni Friesinger (Foto: imago)Anni Friesinger (Foto: imago) Anni Friesinger strotzt vor Selbstbewusstsein, Jenny Wolf ist von Selbstzweifeln geplagt. Mit unterschiedlichen Gefühlen nehmen Deutschlands Goldhoffnungen die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in der "Eis-Kathedrale" von Nagano in Angriff. "Ich fühle mich wohl in meiner Haut, die Form stimmt: Über 1500 Meter ist eine Medaille Pflicht. Über 1000 Meter will ich den Titel", sagte Anni Friesinger.

Friesinger 2008 noch ohne Titel

Seit 2000 hat sie in jedem Jahr zumindest einen Titel gewonnen, in diesem Jahr aber wartet sie noch auf Gold, nachdem ihr Jenny Wolf bei der Sprint-WM in Heerenveen diese Medaille wegschnappte. "Die Hintertür ist nur einen ganz kleinen Spalt offen. Priorität haben die 1000 Meter am Sonntag", sagt Friesinger und dämpft zu große Hoffnungen auf einen dritten WM-Start.

Löst Friesinger "Wunder-Gunda" ab?

Wenn es ihr gelänge, trotz der für sie in Deutschland nicht optimalen Trainingsumstände beide Einzel-Distanzen zu gewinnen, dürfte sie sich mit insgesamt elf Titeln und weiteren zehn Medaillen die Krone der besten Läuferin bei Einzelstrecken-WM aufsetzen. Diese trägt bislang Gunda Niemann-Stirnemann (11/3/0), die in der M-Wave-Arena vor zehn Jahren zweimal Olympia-Gold holte und die damals 21-jährige Friesinger über 3000 Meter auf Platz drei verwies.

Wolf: "Wenn nicht alles perfekt läuft, wird es schwer"

Weniger gute Erfahrungen mit dem schweren Eis in der Riesen-Arena hat Jenny Wolf. "Es ist brüchig wie immer, es läuft nicht wie erhofft", klagt die 29-jährige über ein Bauchgefühl, das ihr sagt, dass die sensationelle Form der zurückliegenden Wochen bröckelt. 15 Weltcupsiege erkämpfte sie in dieser Saison, deklassierte dabei oftmals die Konkurrenz. "Natürlich will ich meinen Titel verteidigen. Wenn nicht alles perfekt läuft, wird es schwer."

Furcht vor der "großen Unbekannten"

Im Vorjahr hatte ihr im Vorfeld der WM keiner den 500-Meter-Titel zugetraut, nun ist sie die Topfavoritin und wird noch dazu von einer "großen Unbekannten" gejagt. Die Chinesin Beixing Wang bestritt seit Mitte Januar kein Rennen mehr, niemand kennt ihren Fitness-Zustand. "Ich schaue nicht auf sie, nur auf mich. Und: Wenn es nicht klappt mit dem Titel, geht die Welt auch nicht unter", meinte die schnellste Studentin der Welt gelassen.

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